Laupersdorf

Gemeinderat schafft Klarheit bei Grundwasser und Abwasser

Das Grundwasserschutzgebiet Bettimatt.

Das Grundwasserschutzgebiet Bettimatt.

Die vorschriftsmässige Bewirtschaftung in den Grundwasserschutzzonen in Laupersdorf wird abgegolten. Das hat der Gemeinderat entschieden.

Seit dem 14. August 2018 ist die neue Grundwasserschutzzone für das Grundwasserpumpwerk in der Bettimatt in der Dünnernebene in Laupersdorf in Kraft. Die Bewirtschafter der landwirtschaftlichen Flächen in der Schutzzone S2 (die Schutzzone S1 rund um das Grundwasserpumpwerk ist eingezäunt) haben für die Bewirtschaftungseinschränkungen eine Entschädigung zugute. Auf Antrag der Werkkommission beschloss der Gemeinderat, mit den beiden Bewirtschaftern dieser Fläche je einen Vertrag über die Abgeltung der Bewirtschaftungsvorschriften abzuschliessen. Die jährliche Entschädigung beträgt 763 Franken respektive 45 Franken. Die Abgeltungen werden rückwirkend ab 1. Januar 2019 ausbezahlt.

Im Budget 2020 sind 12000 Franken für die Überarbeitung der Schutzzonen für die Bärenmatt– und Bachquelle im Hohl reserviert. Zur Definition der neuen Schutzzonen wurden verschiedene Markierversuche durchgeführt und die beiden Fassungsstränge der Quellen geortet. Die beiden Quellen entspringen im oberflächennahen Karstsystem. Es ist davon auszugehen, dass die neuen Schutzzonen vergrössert und die Nutzungseinschränkungen verschärft werden müssen.

Die Zusammenarbeit mit dem nun pensionierten Geologen Jürg Haller wurde mit der Abrechnung vom Februar 2019 abgeschlossen. Die Überarbeitung der Schutzzonen der Quellen geht jedoch weiter. In einer weiteren Phase sollen Arbeiten zur Abschätzung der Kosten für die nötigen Massnahmen ausgeführt werden. Auf Antrag der Werkkommission vergab der Gemeinderat diese geologischen Leistungen an Kellerhals + Haefeli AG, Bern, im Betrag von 13491 Franken.

Abwasserleitung von Höngen nach Balsthal sanieren

Die rund 700 Meter lange Schmutzwasserleitung, welche vom Weiler Höngen nach Balsthal führt, war in der vergangenen Zeit mehrere Male verstopft. Die Werkkommission liess diese Leitung jeweils spülen und es wurde eine Zustandsaufnahme mittels Kanalfernsehaufnahmen der gesamten Leitung erstellt. Dadurch wurde sichtbar, dass die Leitung gesamthaft Schäden aufwies und teilweise nicht mehr dicht ist.

Anfang November 2019 verstopfte diese Leitung erneut und das Schmutzwasser floss von einem Schacht über das offene Land. Deshalb forderte das Amt für Umwelt die unverzügliche Sanierung der defekten Leitung. Am 8. November 2019 wurden die Bauarbeiten in Angriff genommen und die Leitung wurde ersetzt. Die Kosten für die Dienst- und Bauleistungen sämtlicher Arbeiten betragen
18838 Franken. Der Gemeinderat genehmigte den entsprechenden Nachtragskredit zu Lasten der Rechnung 2019.

Handy-Entschädigungen für Werkhof-Angestellte

Für ihre Arbeiten benötigen die beiden Werkhof-Angestellten der Gemeinde Laupersdorf ein Mobiltelefon. Bisher waren Beschaffung, Wartung und der Unterhalt sowie der Betrieb dieser Geräte nicht klar geregelt. Auf Antrag der Werkkommission (Präsident Adrian Schaad) beschloss der Gemeinderat, dass die Werkhof-Angestellten das Mobiltelefon selber erwerben, unterhalten und sie auch das Abonnement selber bestellen. Sie können das Mobiltelefon für geschäftliche und private Zwecke benutzen.

Für die Beschaffung, Wartung und Unterhalt des Mobiltelefons entrichtet die Einwohnergemeinde den Werkhof-Angestellten monatlich je eine Gerätepauschale von 10 Franken. Für die Kosten des Mobilfunk-Abos werden 75 Prozent der monatlichen effektiv anfallenden Abo-Kosten, im Maximum jedoch 35 Franken pro Monat entrichtet.

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