Wangen bei Olten

Gemeinderat entscheidet sich für Zweckverbandsmodell

Sozialregion Untergäu hat mit Schwächen zu kämpfen. Deshalb werden Alternativen geprüft.

Die Vertragsgemeinden prüfen zurzeit Alternativen von verschiedenen Modellen. In Wangen bei Olten haben die Mitglieder des Gemeinderates sich für das Zweckverbandsmodell entschieden.

Der aktuelle Zusammenarbeitsvertrag zwischen den sieben Vertragsgemeinden der Sozialregion Untergäu weist Schwächen auf. Aus diesem Grund werden verschiedene Alternativen geprüft.

Der Gemeinderat Wangen bei Olten hat sich an seiner letzten Sitzung mit 4 zu 2 Stimmen für das Zweckverbandsmodell entschieden, wie aus dem Protokoll ersichtlich ist. Das Argument, dass Wangen bei einem Zweckverband als grössere Gemeinde mit mehr Delegierten mehr Einfluss hätte, hat überzeugt. Zudem wurde die Ansicht vertreten, dass die Delegierten so abzustimmen hätten, wie es die Gemeinde wünscht respektive in Auftrag gegeben hätte.

Zwei Gemeinderäte setzten sich für das Leitgemeinde-Modell ein, weil so ein grösserer Einfluss möglich wäre. «Mit einem öffentlich-rechtlichen Vertrag mit einer Leitgemeinde haben wir immerhin als Gemeinderat Einsicht und eine gewisse Mitwirkung», sagte Florian Wüthrich von der FDP. Auch Christian Riesen von der SVP war der Meinung, dass «das Verantwortungsbewusstsein durch eine Leitgemeinde besser gelebt wird, egal wo diese ihren Sitz hat». Bettina Widmer von der SP hielt indes dagegen, dass Wangen bei Olten kaum Leitgemeinde würde, weil der Sitz der Sozialregion sich derzeit in Hägendorf befindet. «Sollten wir uns für das Leitgemeindemodell entscheiden, werden wir im Vergleich zum Zweckverband noch weniger zu sagen haben.» (fmu)

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