Laupersdorf 

Die Sanierungen von Dorfbrunnen und Kadaverstelle sind nötig

An den Dorfbrunnen braucht es Unterhaltsarbeiten. (Archiv)

An den Dorfbrunnen braucht es Unterhaltsarbeiten. (Archiv)

Die Laupersdörfer Rechnungsgemeindeversammlung findet am 15. Juni statt.

Der Gemeinderat von Laupersdorf beschloss an seiner letzten Sitzung, dass die Rechnungsgemeindeversammlung am Montag, 15. Juni 2020, um 20 Uhr stattfinden soll. Nebst der Genehmigung der Jahresrechnung 2019 ist der Ausführungskredit für die Sanierung des Schulhauses Linden in der Höhe von 1,8 Mio. Franken traktandiert.

Damit das Schutzkonzept bezüglich Corona eingehalten werden kann, findet die Gemeindeversammlung in der Mehrzweckhalle «Kreuzacker» statt.

Leitungen der Dorfbrunnenquelle instand gestellt

Die sechs Dorfbrunnen werden von einer eigenen Quelle, der Dorfbrunnenquelle, gespeist und über eine eigene Wasserleitung versorgt. Bereits seit längerer Zeit wurde festgestellt, dass die Dorfbrunnen wenig bis kein Wasser mehr führen, obwohl die Dorfbrunnenquelle grundsätzlich genügend Wasser liefert. Deshalb wurde vom Reservoir aus die Leitung systematisch nach Lecks abgesucht. Im Abschnitt Reservoir bis zum zweiten Brunnen beim Pfarrhaus wurden vier Lecks gefunden und auch repariert. Die Leitung im Abschnitt Mühleweg bis Oberdorf ist in einem sehr schlechten Zustand. Inzwischen läuft bei den oberen drei Brunnen das Wasser wieder, bei den beiden unteren jedoch nicht.

Eine Zusammenstellung der bisher angefallenen Kosten für die Unterhaltsarbeiten Dorfbrunnen ergab eine Summe von 10'097 Franken. Für den Unterhalt der Brunnen im Dorfgebiet ist im Budget 2020 kein Kredit reserviert. Auf Antrag der Werkkommission genehmigte der Gemeinderat nun einen Nachtragskredit von 13'000 Franken zu Lasten des Budgets 2020 (Wasserversorgung, nicht über die Spezialfinanzierung). Die Gemeindearbeiter versuchen, nochmals die Wasserleitung frei zu machen mittels Lufteinblasen und der Überprüfung der Schieber. Parallel dazu werden Kostenschätzungen für die Szenarien Ersatz der bestehenden Dorfbrunnenleitung oder Anschluss der Dorfbrunnen an das öffentliche Wasserversorgungsnetz eingeholt.

Kadaverraum in Welschenrohr sanieren

Das Kantonale Veterinäramt forderte das Regionalschlachthaus in Welschenrohr auf, Sanierungen im Kadaverraum auszuführen. An der Delegiertenversammlung Regionalschlachthaus wurde beschlossen, diese Arbeiten zu vergeben, wobei die Kosten auf die angeschlossenen Gemeinden pro Kopf verteilt werden. Die Sanierungsarbeiten sind abgeschlossen. Der Anteil von Laupersdorf beträgt 7384 Franken.

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