Laupersdorf

Der Unterflurcontainer auf dem Entsorgungsplatz kommt

Fürs PET und anderes Entsorgungsmaterial sollen neue Container beschafft werden. (Symbolbild)

Fürs PET und anderes Entsorgungsmaterial sollen neue Container beschafft werden. (Symbolbild)

Die Gemeinde Laupersdorf will eine zeitgemässe Entsorgungsstelle und arbeitet nun ein entsprechendes Projekt für Unterflurcontainer aus.

Beim Denner-Dorfladen auf dem Grundstück von Ruth und Paul Meister stehen heute die Entsorgungscontainer der Gemeinde Laupersdorf. Eigentlich ein idealer, gut zugänglicher Standort inmitten des Dorfkerns. Diese Container für PET-Flaschen, Büchsen und Dosen (Alu, Blech) und Glas stehen alle über Boden, was nicht mehr zeitgemäss ist. Zukunftsorientiert sind heute Unterflurcontainer: Sie haben den Vorteil, dass sie ein grösseres Volumen haben und somit die Leerungen reduziert werden können.

Ruth und Paul Meister erklärten sich dazu bereit, den Containerplatz gratis zur Verfügung zu stellen. Sie stellten nun an den Gemeinderat das Begehren, dass die Gemeinde Laupersdorf eine Unterflurentsorgungsstation mit vier Einheiten für Glas und Alu/Blech auf ihrem Grundstück erstellt. Auf der Ostseite der Entsorgungsstation würden PET- und Kleidersammelbehälter aufgestellt. Die Kommission für öffentliche Bauten und Anlagen (OeBAK) wird nun ein Detailprojekt ausarbeiten.

Rutschung Bruggenmätteli wird weiterhin kontrolliert

Mitte 2009 wurde der talseitige Strassenrand der Brunnersbergstrasse im Gebiet Bruggenmätteli mit einem Pfahlbankett gesichert. Die talseitige Rutschmasse wurde entwässert und mit Holzkästen verbaut. Für die Überwachung stehen zwei Inklinometer-Messstellen zur Verfügung, mit welchen die Verschiebungen über die Tiefe gemessen werden können.

Gleichzeitig mit einer Messung der Inklinometer führte ein Baselbieter Ingenieurbüro im April 2020 die vierte Inspektion von Rutschmasse und Entwässerung durch. Im Kontrollbericht des Büros wird eine Weiterführung der Überwachung im Sechsjahresrhythmus empfohlen, demnach wäre die nächste Kontrolle im Jahr 2026. Der Gemeinderat befürwortete mehrheitlich eine weitere Inspektion.

Kein Geld für Waldspielgruppe und Familieträff

In Laupersdorf gibt es auf privater Basis die Waldspielgruppe «Dräckspatz». Diese Spielgruppe leistet gemäss den Leiterinnen Melanie Meister und Petra Fluri einen Beitrag für einen gelungenen Start in den Kindergarten und damit für den späteren Schulerfolg der Kinder. Vernetzte Angebote hätten eine integrative Wirkung für die ganze Familie und mit überschaubaren Mitteln und Massnahmen könne bereits ein grosser positiver Effekt erzielt werden.

Für jeden Franken, den eine Gemeinde in die frühkindliche Bildung investiere, profitiere sie in Form von Kosteneinsparungen. Mit dieser Argumentation bat die Waldspielgruppe um einen finanziellen Beitrag zur Unterstützung und Förderung. Aus Präjudizgründen – auch die andere Spielgruppe in Laupersdorf bekommt ausser dem zur Verfügung gestellten Gemeindelokal keinen finanziellen Beitrag – und da es sich um ein privates Angebot handelt, lehnte der Gemeinderat einen finanziellen Beitrag der Gemeinde an die Waldspielgruppe ab. Sollte die Waldspielgruppe einen Verein mit Statuten gründen, bekäme sie den Vereinsbeitrag von 250 Franken pro Jahr.

Keine Unterstützung für Räbeliechtliumzug

Ebenso lehnte der Gemeinderat ein Gesuch des Vereins Familieträff Laupersdorf um eine finanzielle Unterstützung des Räbeliechtliumzugs ab. Einzelne Aktivitäten und Anlässe von Dorfvereinen werden in der Regel nicht mit einem Gemeindebeitrag unterstützt, begründet der Rat. Der Familieträff Laupersdorf führt seit Jahren im November den Räbeliechtliumzug zusammen mit dem Kindergarten durch. Die Räben werden jeweils vom Familieträff organisiert und im Kindergarten verkauft. Nach dem Umzug verpflegt der Familieträff die Teilnehmerinnen und Teilnehmer jeweils und stellt Kässeli für Unkostenbeiträge auf. «Der Anlass ist in Laupersdorf sehr beliebt, die Besucherzahlen sind steigend.

Die Einnahmen decken sich nun nicht mehr mit den Ausgaben», schrieb Sabrina Cordari vom Familieträff an den Gemeinderat. Auch teilte der Familieträff Laupersdorf mit, dass er die Aktion «Adventsfenster in Laupersdorf» dieses Jahr nicht durchführt. Der Hauptgrund läge darin, dass man in den vergangenen Jahren jeweils grosse Mühe hatte, möglichst viele Fenster zu besetzen.

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