Gemeinderat Balsthal
Der Baurechtsvertrag für die Tennisplätze wird vorzeitig verlängert

Der Balsthaler Gemeinderat diskutierte über das Baurecht der Tennisplätze und erhöhte den Beitrag an die Spielgruppe «Glüehwürmli».

Peter Wetzel
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Der Tennisclub Tela will seine Plätze sanieren. (Archivbild)

Der Tennisclub Tela will seine Plätze sanieren. (Archivbild)

Bruno Kissling

Der Tennisclub Tela Balsthal plant, die Plätze im Sportzentrum Moos durch zeitgemässe Allwetterplätze zu ersetzen, weil die vorhandenen mittlerweile in die Jahre gekommen sind. Der Baurechts- und Dienstbarkeitsvertrag über diese Anlage mit der Einwohnergemeinde wurde 1993 abgeschlossen und dauert noch bis 2043.

25 Jahre gefordert, 10 Jahre erhalten

Der Geldgeber für die neuen Plätze verlangte als Sicherheit eine vorzeitige Verlängerung des Baurechts um 25 Jahre, genauer bis am 7. Juli 2068. Nach eingehender Diskussion zeigte sich der Gemeinderat an seiner vergangenen Sitzung mehrheitlich bereit, einer vorzeitigen Verlängerung des bestehenden Baurechts- und Dienstbarkeitsvertrags zuzustimmen, allerdings um maximal zehn Jahre. Eine Anpassung des Baurechtszinses steht noch zur Diskussion.

Weiter behandelte der Gemeinderat ein Gesuch der IG Spielgruppe «Glüehwürmli» in Balsthal: Sie ist seit Anfang dieses Jahres in einem neuen Raum an der Sagmattstrasse 4 ein gemietet. Der Raum gehört der ADDA Kita GmbH. Vorher waren die «Glüehwürmli» im Gebäude der Swiss Quality Paper AG am Tiergartenweg zu Hause.

Gemeinderat erhöht Beitrag für «Glüehwürmli»

Der monatliche Mietzins am jetzigen Standort beträgt inklusive Nebenkosten 800 Franken. Der Spielgruppe und der Leitung stehen zudem verschiedene Räumlichkeiten und Anlagen zur Verfügung wie zum Beispiel Küche, Spielplatz oder sanitäre Einrichtungen.

Das Führungsteam der Spielgruppe ersuchte den Gemeinderat nun um eine Erhöhung des bisherigen Gemeindebeitrags an die Mietkosten um 3600 Franken, also von bisher 6000 Franken auf 9600 Franken.

Der Gemeinderat stimmte diesem Begehren zu, nachdem ein entsprechender Beschluss aus dem Jahre 2008 aufgehoben werden musste.