Bärenwil
Vier Personen stossen Toi Toi um und hinterlassen ein Chaos – handelt es sich um Solothurner?

Am Dienstagmorgen haben vier Personen beim Restaurant Chilchli in Bärenwil Toi Toi Toiletten umgestossen. Der Beizer ist über die Tat alles andere als erfreut. Die Vandalen sind in einem Auto mit Solothurner Kennzeichen weggefahren.

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Am Stefan Aegerten stinkt es gewaltig, was vor seinem Restaurant Chilchli in Bärenwil vorgefallen ist. Beim Anblick der provisorischen Toiletten kippt sich seine Stimmung definitiv.

«Am Dienstagmorgen sind wir zum Restaurant gekommen und haben gesehen, dass die Toi Toi Toiletten am Boden liegen», so Stefan Aegerter, Besitzer des Restaurants Chilchli gegenüber Tele M1. Irgendjemand habe sie umgekippt.

Tatsächlich ist es schwer vorstellbar, dass diese Plastiktoiletten von selbst umgekippt sind. Zudem sind die Täter bei ihrer Aktion beobachtet worden. «Es waren vier Personen in einem kleineren schwarzen Auto mit Solothurner Kennzeichen», so Aegerter weiter. Sie seien nach der Tat in Richtung Hägendorf abgedüst.

Chemikalien und Fäkalien am Boden

Die vier Vandalen haben ein unappetitliches Chaos hinterlassen, welches sich mit dem Schnee vermischt hat und jetzt aufwendig weggeräumt werden muss. Wie Stefan Aegerter gegenüber Tele M1 weiter berichtet, war der ganze Schnee aufgrund der Chemikalien blau und die Fäkalien waren auf dem Boden. «Es war <grussig>», fügt der Beizer hinzu.

Ein Spezialist von den Toi Toi Toiletten musste gerufen werden, welcher dann auch als erster einen Blick ins Innere von diesen Kabinen warf. Braunes war zum Glück nicht viel zu entdecken, dafür jedoch eingefrorenes Urin im Pissoir. Dieses muss zuerst entfernt werden, bevor die Kabine wieder aufgestellt werden kann. Insgesamt rund eine Stunde Arbeit, welche nicht nötig wäre.

Der Beizer in Bärenwil hat die Toi Toi aus Goodwill aufgestellt. Die Leute können somit trotz Lockdown weiterhin auf die Toilette gehen. «Man macht etwas für die Bevölkerung und dann kommen so vier Personen, die Freude haben etwas kaputt zu machen, das andere brauchen könnten», so Aegerter am Schluss. (hol)

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