Balsthal

9000 Kilometer für Krebsliga-Hilfsfond: OK-Komitee übernimmt den Spendenbetrag entgegen

Da herrscht Freude über so viel Spendengeld: (v. l.) Urs Ackermann, Andreas Eng, Stephanie Affolter und Stephan Berger.

Da herrscht Freude über so viel Spendengeld: (v. l.) Urs Ackermann, Andreas Eng, Stephanie Affolter und Stephan Berger.

Der Balsthaler «Relay for Life» im September brachte über 80'000 Franken ein

Grosse Freude herrschte gestern Abend in den Räumen der Krebsliga in Solothurn. Das Organisationskomitee des Sponsorenanlasses zugunsten von Krebsbetroffenen und ihren Angehörigen «Relay for Life» konnte einen überaus gut dotierten Check entgegennehmen. Die Summe von exakt 83'310.45 Franken stand auf dem symbolischen Check der überreicht wurde. Stephanie Affolter, Leiterin der Krebsliga Solothurn und Präsident Andreas Eng fehlten fast die Worte, als sie diese Summe sahen.

«Dass etwas reingekommen war, und wir mehr als die Kosten decken konnten, war mir schon klar», sagte Eng, der am Anlass auch als Kassier teilweise im Einsatz war. «Dass es aber eine so grosse Summe wird, hätte ich mir nicht träumen lassen». Eng lobte das OK, das sich aus vielen Thaler Helferinnen und Helfer zusammensetzte. «Man merkte halt schon: Die machen das nicht zum ersten Mal». Und er meinte damit, eine solch grosse Organisation zu stemmen.

Der Anlass fand am Wochenende des 7. und 8. Septembers auf dem Gelände des Moos in Balsthal statt, wo auf zwei unterschiedlich anspruchsvollen Strecken über 40 Laufteams und zahlreiche Einzelläufer insgesamt gut 9000 km zurücklegten. Sehr gefreut haben sich über die Summe auch OK-Präsident Urs Ackermann und der der OK-Vizepräsident, Stephan Berger. «Ich habe an diesem Anlass ganz deutlich erkannt, dass wir alle in irgendeiner Weise von dieser Krankheit betroffen sind. Und es war besonders eindrücklich, wie sich die Bevölkerung, ob aus dem Thal oder von ausserhalb, sich für diese Sache eingesetzt hat.» Dieses Mitmachen belege auch die grosse Akzeptanz für die Krebsliga und deren Arbeit.

Stephanie Affolter betonte, dass das gespendete Geld voll und ganz dem Hilfsfonds für Krebsbetroffene und deren Angehörige zugute käme. Und Andreas Eng ergänzte: «Es gibt - trotz unserer guten sozialen Institutionen - immer wieder Notfälle, die wir über diesen Hilfsfonds lindern können.»

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