Solothurn

«Zart»-Eröffnung und Buchvernissage: Es geht weiter mit den Feiern rund ums 2000-Jahr-Jubiläum

Mit der Eröffnung auf dem Kreuzackerplatz startet diese Woche die «Zart». Hier die Installation von Rainer Prohaska, «Porte Jaune».

Mit der Eröffnung auf dem Kreuzackerplatz startet diese Woche die «Zart». Hier die Installation von Rainer Prohaska, «Porte Jaune».

Am 2. Juli wird im Rahmen einer Vernissage das Jubiläumsbuch «2000 Jahre Solothurn» vorgestellt. Anschliessend, am 4. Juli, lädt der Kunstverein Solothurn zur Eröffnung der Ausstellung «Zart» ein.

Dieser Sommer wäre komplett der Stadt gewidmet gewesen, wäre keine Pandemie dazwischengekommen. Viele Feierlichkeiten zum 2000-Jahr-Jubiläum mussten auf nächstes Jahr verschoben werden, so beispielsweise das historische Stadtfest, das noch im August dieses Jahres hätte stattfinden sollen. Oder der offizielle Jubiläumsanlass, der nun bis nächsten Mai auf sich warten lässt. Aber der guten «Virussituation» in der Schweiz sei Dank, können die Feierlichkeiten nun trotzdem Fahrt aufnehmen. Weiter geht es bereits diese Woche mit zwei Vernissagen.

Das zweite Jubiläumsbuch erscheint

Morgen Donnerstag richtet sich die Aufmerksamkeit auf «das grosse Buch zum Stadtjubiläum», wie es umworben wird. «2000 Jahre Solothurn – Menschen und Geschichten: Die Solothurner Stadtentwicklung von der Römerzeit bis heute» heisst es und umfasst 96 Seiten. Auf diesen präsentieren die wissenschaftliche Zeichnerin Monika Krucker und die Historikerin Simone Desiderato den Werdegang der Stadt von 20 bis 2020 n. Chr. in insgesamt 13 Stationen mit Illustrationen und Text. Ihr Fokus liegt dabei auf dem alltäglichen Lebensraum der Solothurnerinnen und Solothurner und der Siedlungsentwicklung, wie auf folgender Illustration zu sehen ist.

Solothurn um 400 n.Chr.: Eine Zeichnung von Monika Krucker im Jubiläumsbuch.

Solothurn um 400 n.Chr.: Eine Zeichnung von Monika Krucker im Jubiläumsbuch.

«Das Buch ist an diejenigen gerichtet, die weniger tief in historische Texte eintauchen möchten», sagt Stadtschreiber Hansjörg Boll und vergleicht es mit dem bereits erschienenen Jubiläumsbuch «Stadtgeschichte Solothurn, 19. und 20. Jahrhundert», welches sich ausschliesslich auf die vergangenen 200 Jahre bezieht. Zu Beginn sei lediglich das Letztere geplant gewesen. Doch die Stadt habe die Idee von Monika Krucker, ihre Zeichnungen zu einem Buch zu binden, nicht ausschlagen können. So habe sie sich beim Verlag Rothus Medien an der Finanzierung beteiligt.

Eröffnung der Kunstausstellung «Zart»

Zwei Tage nach der Buchvernissage fällt der offizielle Startschuss für die Kunstausstellung im öffentlichen Raum «Zart» – einen Monat später als geplant: Der Kunstverein Solothurn lädt alle Interessierten am Samstag, 4. Juli, um 14 Uhr, auf den Kreuzackerplatz ein, wo mit einer Ansprache des Stadtpräsidenten und der Präsidentin des Kunstvereins Solothurn, Brigitte Müller, die Eröffnung stattfindet. Auf einer anschliessenden Rundtour zu den Installationen stehen die Künstlerinnen und Künstler für Fragen zur Verfügung. «Wir sind sehr froh, können wir die Ausstellung durchführen», sagt Müller. Nach zwei Jahren Planung sei es schön, zu sehen, wie alles Realität wird. Insgesamt 17 Installationen sind in der ganzen Stadt verteilt, meist an Orten, wo man sie nicht erwartet. Erste Werke sind bereits heute zu finden. 

Eine Route zu ihnen gibt Müller aber bewusst nicht vor. «Man kann auch einmal im Alltag die Stille bei den Installationen geniessen gehen.» Wer aber Führungen möchte, kann diese über Solothurn Tourismus buchen.

Weitere Highlights werden folgen

Auf dem Jubiläumsplan der Stadt stehen bis Herbst 2021 diverse Feierlichkeiten. «Wir haben aber noch Platz für weitere Ideen gelassen», sagt Stadtschreiber Hansjörg Boll. Einen dieser Plätze haben die Fasnachtscliquen eingenommen. Sie stellen kommenden September in der Infothek der Jesuitenkirche die alten Modelle ihrer Fasnachtswagen aus. Platz im Jubiläumsplan nimmt auch der Weltmädchenfussballtag ein. Weitere Anlässe:

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