Altersehrung

«Würde noch gerne einen Walzer tanzen» – auch die älteste Solothurnerin lässt sich ehren

Zwei Tage lang herrscht im Landhaus bei den Altersehrungen durch die Stadt Solothurn eine fröhliche Stimmung.

«Ich würde noch immer gerne einen Walzer tanzen.» Rosa Pfluger – mit 103 Jahren die älteste Stadtsolothurnerin – sitzt mit ihrer Begleitung im Landhaus ganz vorne, damit sie alles gut versteht. Um 5 Uhr morgens ist sie aufgestanden und hat sich für die diesjährige Altersehrung hübsch zurechtgemacht. Das rote Rüschenkleid der gelernten Weissnäherin passt perfekt zum herbstlichen Traditionsanlass, der für viele Seniorinnen und Senioren zuoberst auf der Agenda steht.

So auch für Rosemarie Schwarb, die sich immer wieder darauf freut, neue Kontakte zu knüpfen. «Es ist wichtig, dass man zu seinem Alter steht und noch am Leben teilnimmt», sagt sie.
«Ein toller Anlass, den ich nicht missen möchte und bei dem man immer wieder neue Bekanntschaften macht», sagt auch Viktor Schubiger. Wie immer sind er und seine Freunde mit dem Velo zur Altersehrung ins Landhaus gefahren. Für Vroni Thurneysen dagegen ist eines klar: «Es ist schon fast unanständig, die Einladung zu einem derart geselligen Ereignis auszuschlagen.»

Laut Stadtpräsident Kurt Fluri wurden insgesamt 1875 Einladungen für den Anlass verschickt. 513 – im Vorjahr waren es 467 Personen gewesen – hatten sich für das an zwei Tagen durchgeführte Unterhaltungsprogramm angemeldet. Nebst einem Mittagessen und einem musikalischen Teil erhielt die Gästeschar durch Susanne Imhof von Solothurn Tourismus viel Wissenswertes über Solothurn vorgesetzt.

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