Traditionsanlass
Premiere mit Stargast: Die Bank Bonhôte führte ihr Forum erstmals in Solothurn durch

Seit 2020 hat Bonhôte eine Niederlassung in Solothurn. Nun ging das Forum der Privatbank erstmals hier über die Bühne. Kontakte pflegen war dabei ebenso wichtig wie der Stargast des Abends.

Fabio Vonarburg
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Das erste Forum Bonhôte in Solothurn war gut besucht. Hier spricht der CEO der Bank, Yves de Montmollin, im Landhaus.

Das erste Forum Bonhôte in Solothurn war gut besucht. Hier spricht der CEO der Bank, Yves de Montmollin, im Landhaus.

Fabio Vonarburg

In der Stadt Solothurn zählt sie noch zu den Neuzuzügern, in der Schweizer Bankenszene jedoch zu den Alteingesessenen. Die 1815 in Neuenburg gegründete Bank Bonhôte ist das achtälteste Bankhaus der Schweiz, in Solothurn ist Bonhôte erst seit Anfang 2020 präsent.

Schrittweise schlägt die Bank in Solothurn nun Wurzeln: Im Februar dieses Jahres hat die Bank ihre provisorische Bleibe verlassen und ihr definitives Zuhause bezogen. An der Gurzelngasse 22 – und damit mitten in der Altstadt. Diese Woche folgte der nächste Schritt. Zum ersten Mal fand in Solothurn das Bonhôte-Forum statt.

Eine solche Veranstaltung organisiert die Bank einmal im Jahr für die Deutsch- und einmal für die Westschweiz. Der Anlass hat Tradition. Bereits im Jahr 1996 organisierte die Bank das erste solche Forum.

Dabei werden jeweils Referate gehalten, im Anschluss lockt ein Apéro. Im Zentrum des Forums steht dabei aber immer der Stargast. Dies war in der Vergangenheit etwa schon Astronaut Claude Nicollier. Auch bei der Premiere in Solothurn trat ein bekannter Name auf die Bühne: Koch Anton Mosimann besuchte seinen Geburtsort.

Am 23. Februar 1947 erblickte er im Bürgerspital Solothurn das Licht der Welt. Er war der Sohn eines Wirtepaars, das in Nidau ein Restaurant führte. Er erzählte von seinen Anfängen und über welche Stationen er es in den Kocholymp geschafft hat.

Das zweite Referat hielt Philippe Borner, Direktor der Bonhôte-Niederlassung in Biel. Er berichtete von den Einflüssen der Corona- sowie der Ukraine-Krise auf die Märkte.

Nun hat es mit dem Anlass endlich geklappt. Sascha Meier, Direktor der Region Mittelland der Bank Bonhôte, freut dies sehr.

Nun hat es mit dem Anlass endlich geklappt. Sascha Meier, Direktor der Region Mittelland der Bank Bonhôte, freut dies sehr.

Fabio Vonarburg

Wenn wir schon bei der Pandemie sind: Eigentlich hätte die Forum-Premiere in Solothurn schon viel früher stattfinden sollen. Bereits 2020 wäre der Anlass in der, wie auch die Bank warb, «schönsten Barockstadt» geplant gewesen. «Über zwei Jahre konnten wir keinen solchen Anlass durchführen. Der Grund ist allen bekannt», sagte Sascha Meier, Direktor der Region Mittelland, als er im Namen der Bank Bonhôte die Gäste und die Kundinnen und Kunden begrüsste. Umso grösser sei nun seine Freude.

Auch Yves de Montmollin, CEO der Bank, war vor Ort. Er sei sehr zufrieden mit den Geschäften in der Deutschschweiz und sehe gute Perspektiven für die Zukunft, führte er aus. Das Bankhaus Bonhôte habe eine überschaubare Grösse, welche den persönlichen Kontakt zu den Kunden überhaupt möglich mache. Yves de Montmollin: «Das ist unser Trumpf.»

Yves de Montmollin, CEO von Bonhôte, bei seiner Ansprache im Landhaus in Solothurn.

Yves de Montmollin, CEO von Bonhôte, bei seiner Ansprache im Landhaus in Solothurn.

Fabio Vonarburg

Die Beziehungspflege ist denn auch jeweils ein wichtiges Element am Forum. Auch in Solothurn ist dies nicht anders. «Wir suchen die Nähe zu unseren Kunden», sagte Sascha Meier über die Motivation hinter dem Anlass. «Dies hier ist eine gute Gelegenheit.»