Solothurn
Zu hundert Prozent aus Solothurner Holz: Wärmeverbund Weissenstein hat das Label «Schweizer Holz» erhalten

Bei der Übergabe des Labels an den Wärmeverbund Weissenstein wurde auch betont, dass die regionale Wertschöpfungskette vorbildlich umgesetzt wurde.

Lucilia Mendes von Däniken
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Alois Wertli (BG Solothurn), Thomas Studer (Präsident Pro Holz Solothurn) und Pascal Wertli (Jura Holzbau AG Zuchwil) bei der Labelübergabe auf dem Weissenstein.

Alois Wertli (BG Solothurn), Thomas Studer (Präsident Pro Holz Solothurn) und Pascal Wertli (Jura Holzbau AG Zuchwil) bei der Labelübergabe auf dem Weissenstein.

Lucilia Mendes Von Däniken

Mit dem Neubau der Lagerhalle sowie des Unterstandes des Wärmeverbundes Weissenstein auf dem Solothurner Hausberg hat die Bürgergemeinde Solothurn ein weiteres wichtiges Zeichen zur Stärkung des Werkstoffes Holz gesetzt. Mit 100 Prozent Solothurner Holz wurde neben der Sennhütte ein Depot für Holzschnitzel errichtet, welches diese Woche mit dem Label «Schweizer Holz» ausgezeichnet worden ist. Bei der Labelübergabe anwesend waren Vertreter der Bauherrschaft, von Pro Holz Solothurn sowie der Holzbauer.

Freude über die regionale Wertschöpfung

Bei der Übergabe zeigte sich der Präsident von Pro Holz Solothurn – Thomas Studer – sehr zufrieden über das Objekt, denn nicht nur die Tatsache, dass ausschliesslich Holz aus dem Solothurner Wald zum Einsatz kam, spricht für das Gebäude. Was Studer zusätzlich freut: Die lokale Wertschöpfungskette wurde vorbildlich umgesetzt. Das auf dem Weissenstein geschlagene Holz wurde in der Sägerei Adam in Oberdorf eingeschnitten und von der Jura Holzbau AG in Zuchwil verarbeitet.

Auf Leimholz wurde beim Bau bewusst verzichtet. Beim Bau der Lagerhalle und des Unterstandes des Wärmeverbundes wurden 31,7 m3 Holz verbaut. Diese Holzmenge wächst im Schweizer Wald in 1,5 Minuten wieder nach. Das im Holz gebundene CO2 – nämlich 23 Tonnen – entspricht ungefähr der Menge, welche eine in der Schweiz lebende Person in 54 Monaten verursacht. Sowohl die Bauherrschaft als auch der Holzbauer zeigten sich glücklich über das ausgestellte Label «Schweizer Holz». Dieses sei der Beweis dafür, dass bei diesem Bauobjekt viel Wert auf Qualität, Herkunft, Nachhaltigkeit, Regionalität und Vertrauen gesetzt wurde.

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