Solothurn
Nicht nur am Bahnhof: Abfall trennen kann man nun auch am Amthausplatz oder beim Landhausquai

PET zu PET, Aluminium zu Aluminium, Papier zu Papier: Bei vier Abfallbehältern, verteilt in der Stadt, ist dies nun möglich.

Fabio Vonarburg
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Wer nicht zum ersten Mal durch die Stadt Solothurn bummelt, dem fallen sie sofort ins Auge. Auch wenn man nicht Abfall in den Händen hält. Anstatt die gewohnt grauen runden Abfalleimer trifft man seit kurzem in Solothurn auch längliche an, die an jene an den Bahnhöfen der SBB erinnern.

Neue Abfallbehälter in der Stadt. Hier beim Amthausplatz.

Neue Abfallbehälter in der Stadt. Hier beim Amthausplatz.

Fabio Vonarburg

Sie ermöglichen, den Abfall nach Materialien zu trennen. Es gibt einen Einlass für Papier, einen für Aluminium, einen für PET und einen für den restlichen Abfall, der sich den anderen nicht zuordnen lässt.

Insgesamt vier solche Abfallbehälter wurden in der Stadt aufgestellt, wie das Stadtbauamt auf Anfrage mitteilt. Zwei beim Amthausplatz – einer bei der Bushaltestelle Nord, der andere bei der Bushaltestelle Süd. Der dritte wurde in der Vorstadt aufgestellt, bei der Kreuzung Hauptbahnhofstrasse/Bertastrasse. Und der letzte findet sich am Kopf des Landhausquais. Weitere sind keine geplant.

Apropos Landhausquai: Das dortige Littering war der Auslöser für die neuen Abfallbehälter, wie Andrea Lenggenhager, Leiterin des Stadtbauamts, schreibt. Um diesem zu begegnen, hatte der Werkhof zusätzliche Abfallkübel aufgestellt. In diesem Zusammenhang sei seitens Politik die Frage aufgekommen, ob der Abfall nicht getrennt werden kann, erläutert Lenggenhager weiter.

Blick auf die mobilen weissen Abfallkübel, die der Werkhof Anfang 2021 aufgestellt hat.

Blick auf die mobilen weissen Abfallkübel, die der Werkhof Anfang 2021 aufgestellt hat.

Hanspeter Bärtschi (12. April 2021)

Die neuen Abfallbehälter kommen mehrheitlich gut an, wie Reaktionen zeigen. «Super», ist etwa unter einem entsprechenden Beitrag auf Facebook zu lesen. Jemand anderes schreibt: «Die Stadt Solothurn ist in dieser Hinsicht sehr vorbildlich, denn in der einwohnermässig viel grösseren Stadt Biel gibt es bei weitem nicht so viele öffentliche Recyclingcontainer.»

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