Hauenstein-Preis
Solothurn erhält Preis für Brunnenanlagen

Die Stadt Solothurn erhält den Ernst und Hanna Hauenstein-Preis für Brunnenanlagen. Die öffentliche Preisverleihung findet am Samstag, 24. September, an der Heso statt.

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Aus dem Brunnen vor dem Manor Solothurn Richtung Bieltor
5 Bilder
Die Justizia auf dem Brunnen vis-à-vis dem Bohnenblust
Der Märetplatz-Brunnen
Solothurner Brunnen
Figur des Samsonbrunnens

Aus dem Brunnen vor dem Manor Solothurn Richtung Bieltor

Die Stiftung vergibt seit dem Jahr 1996 gemäss ihrem Zweck alljährlich den gut dotierten «Ernst und Hanna Hauenstein-Preis» an eine schweizerische Gemeinde. Der Preis soll Auszeichnung und Belohnung dafür sein, dass diese sich um die Erhaltung und Gestaltung von historischen Brunnenanlagen samt deren näherer Umgebung besonders verdient gemacht haben.

Der Preis wird mithin gestiftet, um die Gemeinden anzuspornen, ihre von vornehmlich historisch gewachsenen Ortsbildnern mitgeprägten Brunnenanlagen lebendig zu erhalten.

Mit dem Preis erscheint jeweils auch eine Broschüre über die Brunnenanlagen der Preisträgerin, die gemeinsam von der Gemeinde und der Hauenstein Stiftung gestaltet wird. Da es über die Stadtbrunnen in Solothurn bereits verschiedene wissenschaftliche Publikationen wie das Solothurner Brunnenbuch von Paul Ludwig Feser gibt, hat sich die Stadt entschieden, nur elf historische Brunnen in die Publikation aufzunehmen und diese als «Brunnenbummel» zu gestalten und damit das touristische Element in den Vordergrund zu stellen.

Dies ist auch der Grund, weshalb der Text durch eine Stadtführerin, Claire Muster, und einen Stadtführer, Gotthard Steinmann, geschrieben wurde. Die Fotografien stammen von Johannes Iff, Iff Architektur GmbH, Solothurn. Die Broschüren können ab nächsten Montag kostenlos bei Region Solothurn Tourismus oder bei den Einwohnerdiensten der Stadt Solothurn bezogen werden. (egs)

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