Solothurn

Shoppinglust hielt sich am Sonntagsverkauf in Grenzen

Der Sonntagsverkauf in Solothurn war nicht stark besucht. (Themenbild)

Der Sonntagsverkauf in Solothurn war nicht stark besucht. (Themenbild)

Der Sonntagsverkauf im Herbst ist nicht der beliebteste im Jahr.

Am Freitag war der Geschäftsführer der Gewerbe- und Stadtvereinigung Solothurn gedanklich bereits beim Sonntag. «Es kommt gut mit dem Wetter am Sonntag», frohlockte Charlie Schmid, bei der Eröffnung der HESO-Sonderschau im Hinblick auf den Sonntagsverkauf. Tatsächlich präsentierte sich das Wetter am Sonntag prächtig, möglicherweise am Ende fast zu prächtig für die Läden.

Der Sonntagsverkauf fiel im Frühling aus

Und so sagte Schmid am Montag, als er Bilanz über den Sonntagsverkauf zog: «Vielleicht war das Wetter zu schön zum Einkaufen.» Er sei in mehreren Läden selber vor Ort gewesen. Nicht alle seien gleich stark besucht gewesen. «Grundsätzlich lief der Sonntagsverkauf nicht schlecht», sagt Schmid, «jedoch auch nicht überwältigend».

Nebst dem schönen Wetter seien die Voraussetzungen wegen der Coronakrise halt immer noch nicht ideal zum «Lädele», so der Geschäftsführer der Stadt- und Gewerbevereinigung weiter. «Vielleicht hätten wir auch noch mehr Werbung machen sollen», so Schmid, der betont: «Nachdem der Sonntagsverkauf im Frühling ausfiel, war es aber umso wichtiger, dass wir den jetzigen durchführen konnten.» Im Kanton Solothurn gibt es im Jahr vier Sonntagsverkäufe. Zwei in der Vorweihnachtszeit, und je einer im Frühling und im Herbst.

Rund die Hälfte der Geschäfte hatten gemäss Charlie Schmid am letzten Sonntag geöffnet. Damit war die Beteiligung etwa gleich hoch wie im Vorjahr. Schmid fiel auf, dass der Sonntagsverkauf im Herbst besonders bei Kleiderläden sich grosser Beliebtheit erfreut.

In allen Kantonen jetzt die gleiche Ausgangslage

Froh sei das Gewerbe in der Stadt Solothurn, dass jetzt die Maskenpflicht nicht mehr nur in einzelnen Kantonen, sondern in der ganzen Schweiz gelte, so Schmid. Anfang Oktober haben 24 Gewerbetreibende der Stadt und aus der Region in einem offenen Brief auf die negativen Auswirkungen der Maskenpflicht im Kanton aufmerksam gemacht. «Mit der nun einheitlichen Regelung haben jetzt wieder alle die gleichen Voraussetzungen», sagt Charlie Schmid, der im engen Kontakt mit den Ladeninhabern steht. «Wir hoffen jetzt alle, auf ein einigermassen gutes Weihnachtsgeschäft.»

Autor

Fabio Vonarburg

Fabio Vonarburg

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