Solothurn

Secondhand-Kleider haben die Antiquitäten an der Theatergasse ersetzt

Bettina Probst freut sich über ihren "kleidergarten".

Bettina Probst freut sich über ihren "kleidergarten".

Ganz unten am Solothurner Kronenstutz hat Bettina Probst ihr neues Geschäft «kleidergarten» eröffnet, Gebrauchte Kleider sollen im Interesse der Nachhaltigkeit eine neue Käuferschaft finden.

«Ein Herzensprojekt» aus Leidenschaft sei es gewesen, erklärt Bettina Probst die Eröffnung ihres Secondhand-Shops «kleidergarten» an der Kronengasse 7, unten an der Einmündung der Theatergasse, wo bis im letzten Sommer Kurmann Antiquitäten sein Geschäft hatte. «Wir nehmen Kleider, aber nicht nur Markenware, in Kommission an und verkaufen sie weiter. 30 Prozent des Preises gehen an die Zulieferer», erzählt Probst, die auch noch als Lehrerin arbeitet und bei ihrem ersten Geschäftsmodell auf die Mithilfe ihrer Mutter Liliana und der Kollegin Sahra Lustenberger zählen kann.

Auch einfach auf eine Tasse Kaffee

«Der Standort hier ist ideal», freut sie sich über die gute Lage des Geschäftslokals, das an vier Tagen der Woche geöffnet sein wird. «Wichtig ist für uns die Nachhaltigkeit; dass die Leute bewusst einkaufen», meint Probst. Angenommen werden insbesondere auch Herrenkleider, sofern sie gereinigt und noch «gut tragbar» seien. «Was wir nicht nehmen, sind Sportsachen», schränkt die junge Geschäftsfrau ihre Angebotspalette ein. Dafür sind zusätzlich auch Taschen, Schuhe, Schmuck und Objekte wie beispielsweise von ihrem Bruder Benedikt Probst gefertigte Lampen im Parterre und Untergeschoss des «kleidergartens» zu haben.

«Aber man kann sich bei uns auch einfach bei einem Kaffee austauschen», sieht Bettina Probst ihr neues Ladenlokal nicht nur als Geschäftsraum, sondern zusätzlich als Treffpunkt für Begegnungen.

Geöffnet: Mittwoch und Freitag 14 bis 18.30 Uhr, Donnerstag 10 bis 18.30 Uhr, Samstag 9 bis 16 Uhr.

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Autor

Wolfgang Wagmann

Wolfgang Wagmann

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