Solothurn

Letzte Saison: 2021 wird das Jahr von Urs Joseph Flury

Urs Joseph Flury startet 2021 in seine letzte Saison und prägt das Programm des Solothurner Kammerorchesters.

Urs Joseph Flury startet 2021 in seine letzte Saison und prägt das Programm des Solothurner Kammerorchesters.

Der Komponist und Dirigent des Solothurner Kammerorchesters startet nächstes Jahr in seine 50. und letzte Saison.

An seiner Generalversammlung hat das Solothurner Kammerorchester (SKO) das Konzertprogramm des Jahres 2021 festgelegt. Es wird ein spezielles Jahr, in welchem Komponist und Dirigent Urs Joseph Flury seine 50. und letzte Saison gestalten wird und gleichzeitig seinen 80. Geburtstag feiert.

Viel Persönliches von Urs Joseph Flury wird in diese Saison einfliessen: Marlis Walter spielt im März-Konzert Mozarts letztes Klavierkonzert (B-Dur KV 595), das Flury in seiner ersten SKO-Saison am 27. Januar 1972 mit dem Solisten Urs Jäggi aufführte. Flurys Violinkonzert in D, welches das SKO im Jahr 1972 uraufgeführt hatte, erklingt im Jubiläumskonzert vom 27. August 2021 mit Alexandre Dubach. Richard Flury und Pablo Casals, die den Weg Flurys zum Musiker entscheidend beeinflusst haben, sind mit dem «Romantischen Lied» für Violoncello vertreten, das von der russischen Meistercellistin Svetlana Kossyreva gespielt wird. Sie interpretiert auch das Haydn-D-Dur-Cellokonzert. Ebenso vertreten sind Richard Flury und Pablo Casals im Vorspiel zum Weihnachtsoratorium in katalanischer Sprache «El Pessebre». Dieses Werk hat Urs Joseph Flury zur Komposition seines «Soledurner Wiehnechtsoratorium» inspiriert, aus dem im Adventskonzert Teile erklingen werden. Solist im Adventskonzert ist Bruno Eberhard, der nach vielen Jahren an die Orgel der Jesuitenkirche zurückkehrt.

Ein ganz besonderer Wunsch von Urs Joseph Flury geht mit der Aufführung des Fragments der 10. Sinfonie (D-Dur D 936A) von Franz Schubert in Erfüllung. Dieses Werk, das in den letzten Lebenswochen von Flurys Lieblingskomponist entstanden ist, weist weit über seine Zeit hinaus, bis hin zu Gustav Mahler. (mgt)

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