Solothurn

«Kulturm» startet mit Hip-Hop in die neue Saison

Im «Kulturm» startet am Donnerstag ein abwechslungsreicher Anlassreigen. Der Betrieb hält am bewährten Konzept fest.

Fallen die ersten Blätter von den Bäumen, ist dies gleichzeitig auch der Startpunkt für die Herbstsaison des «Kulturm»-Betriebs und das Ende der Sommerpause. Den Auftakt hinter dem dicken Gemäuer bilden am Donnerstag die Hip-Hop-Plattentaufe von «Panadox» und die Vernissage zu Robert Keusens Foto-Ausstellung- «Vorstellung und Wirklichkeit».

«Panadox» mit dem Song Sunne nachem Räge

Der Reigen an vielseitigen Anlässen geht nahtlos weiter. Zu den Höhepunkten zählt Wolfgang Schönenberger, der am Samstag mit seinem Kinderkonzert «Freu Di» anschliesst.

Wolfgang Schöneberger mit Lämpe

Mit der Singer-Songwriter-Night und drei Schweizer Exponenten zündet «Kulturm» am 18. Oktober ein klangliches Feuerwerk. Zu hören ist die Lokalmatadorin Elena Gerster, sowie Lindsay Ferguson und Bob Spring. Gleich tags darauf ist der Sprachakrobat Renato Kaiser mit seinem Kabarettprogramm «Renato Kaiser in der Kommentarspalte.» «Es chunnt scho guet» betonen Dominik Muheim und Sanjiv Channa am 9. November an ihrem musikalisch-kabarettistischen Abend. Mit der Feuershow «Castagna Esplosiva» wagt sich der «Kulturm» aus dem Gemäuer hinaus und veranstaltet den feurigen Anlass auf dem Amthausplatz. Und wenn am 6. Dezember türkische Trommeln dröhnen und das Flamenco-Feuer den Kuppelsaal aufheizt, dann sind Bettina Castano und Murat Coskun zu Besuch.

Viele weitere Anlässe von Partys, über Kabaretts und Konzerten runden das Programm bis Ende Jahr im «Kulturm» ab, bis zum Kindermusical «Pippi in Taka-Tuka-Land», das am 29. Dezember im Konzertsaal stattfindet.

Erlebnisse ganz nah bei den Künstlern

«Wir halten an unserem Konzept fest», verdeutlicht Yoyo Cotting, zuständig für Finanzen und Marketing beim «Kulturm» auf Anfrage. Der Betrieb öffnet somit einmal pro Monat, in der Regel von Donnerstag bis Samstag, seine Pforten. Und auch an den bewährten Anlasssparten soll sich nichts ändern, so Cotting. Insbesondere die Nähe zwischen Publikum und Künstler sei, was den «Kulturm» ausmache. «Nicht auf einem grossen Display aus 100 Metern Entfernung, sondern nur drei bis vier Meter entfernt.» Uta Köbernick, die diesen Freitag selbst wieder mit Musik und Kabarett im «Kulturm» gastiert, äusserte sich bereits an ihrem letzten Auftritt über diesen Vorzug: «Sie hat zu mir gesagt, dass sie so gerne bei uns gastiert, da unser Publikum so nah ist und nicht fliehen kann, wenn sie ihre Spässe macht», erinnert sich Cotting.

Uta Köbernick mit «Fass aufmachen»

«Wir arbeiten alle ehrenamtlich viele Stunden im Turm», hebt Cotting eine weitere Besonderheit des Kulturbetriebs hervor. Rund 30 Mitglieder zählt der Betrieb, der immer wieder nach «Neuzuzügern» Ausschau hält. Und was motiviert ihn persönlich, so viele Stunden seiner Freizeit dem «Kulturm» zu schenken? «Es ist wie eine zweite kleine Familie für mich. Ich stecke sehr viel Herzblut in das Weiterbestehen des Turms rein, denn die Kultur im Turm ist etwas ganz Besonderes», so Cotting. (ak/mgt)

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