Unterschriftensammlung

Klimanotstand in Solothurn?

Die Stadt Solothurn soll Klimanotstand ausrufen.

Die Stadt Solothurn soll den so genannten Klimanotstand ausrufen. Dies fordert Lukas Spichiger in einem Beitrag auf der Plattform www.petitio.ch. Dazu hat der Biberister innert 30 Tagen 209 Unterstützer mobilisieren können.

Stadtpräsident Kurt Fluri wird nun mit der Forderung konfrontiert und um eine Antwort gebeten. Spichigers Eingabe enthält keine weiteren Erläuterungen, was ein Klimanotstand genau beinhaltet.

Das Beispiel anderer Schweizer Gemeinden, die sich bereits zu diesem Schritt entschlossen haben, zeigt aber, was damit gemeint ist. In Olten beispielsweise waren Ende März auf Initiative von Klimastreikern mehr als 30 (nötige) Unterschriften von Einwohnern eingegangen, worauf die Mehrheit des Gemeindeparlaments einen dringlichen Vorschlag guthiess. Die Klimabewegung stützt sich bei der Forderung nach dem Klimanotstand jeweils auf vier Punkte: Die globale Erwärmung soll offiziell als menschengemacht und als existenzbedrohende Krise anerkannt werden. Ein zweiter Punkt beinhaltet die Verpflichtung, die globale Erwärmung auf 1,5 Grad Celsius im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu begrenzen. Damit wäre ein Emissionsstopp von CO2 bis 2030 verbunden. Als dritter Punkt seien alle politischen Entscheidungen im Hinblick auf mögliche klimatische Auswirkungen zu fällen. Viertens müssten die Behörden die Öffentlichkeit wissenschaftlich über den Mechanismus der globalen Erwärmung informieren. (szr)

petitio: Klimanotstand in Solothurn

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