Solothurn

In der Aarebar gibt es jetzt ein Pop-up Restaurant

Tamara Rawlins, Karolina Setenta und Giuseppe Struzo freuen sich, am Donnerstag, 10. September, Gäste in der Aarebar begrüssen zu dürfen.

Tamara Rawlins, Karolina Setenta und Giuseppe Struzo freuen sich, am Donnerstag, 10. September, Gäste in der Aarebar begrüssen zu dürfen.

In der Aarebar am Landhausquai werden ab Donnerstag, 10. September, Pizzas von Giuseppe Sturzo und Karolina Setenta gemacht.

Als diesen Sommer die Familie Luccarelli angekündigt hat, dass sie den Pachtvertrag beenden möchten, sei es für die Besitzerin, die Solo Gastro AG, klar gewesen, dass die Aarebar italienisch bleibt. Es war auch klar, dass man sich für eine längerfristige Lösung Zeit lassen will.

Schon damals sprach man von einem Pop-up Restaurant als Übergangslösung und genau das hat man gemacht: Ab Donnerstag werden Giuseppe Sturzo und Karoline Setenta von «Sapori D‘Italia» aus Biberist in der Aarebar kochen.

Die Solo Gastro AG will nicht mehr verpachten

Die Betreiberin der Aarebar bleibt aber die Solo Gastro AG. Sie hat Tamara Rawlins als Betriebsführerin eingesetzt. Für die gelernte Gastronomin ist das der Wiedereinstieg in die Gastronomie: «Ich freue mich, jetzt bei diesem neuen Projekt mitarbeiten zu dürfen», so Rawlins. Denn es sei auch ein Projekt, mit dem man andere unterstützen könne. «Die Aarebar liegt an einer guten Lage. Wir wollen mit diesem Konzept auch aufstrebende Pizzatalente fördern», meint sie.

Giuseppe Struzo und Karolina Setenta haben vor zwei Jahren einen Lieferdienst in Biberist gegründet. Schon kurze Zeit später wurden ihre Räumlichkeiten zu klein. Die Zusammenarbeit mit der Solo Gasto kommt so zu einem guten Zeitpunkt für sie.

Nach dem Testessen kommt der Ernstfall

Am Dienstagabend habe sie ein Testessen durchgeführt, erklärt Rawlins. Dafür waren insgesamt 50 Gäste eingeladen. «Ja, es ist gut gegangen, natürlich kann man die Abläufe immer optimieren», so Rawlins. «Wir freuen uns sehr auf die ersten Gäste und wir fühlen uns bereit, auch wenn alles schnell gegangen ist», erklärt sie enthusiastisch.

Die Zusammenarbeit mit «Sapori D‘Italia» wird bis Weihnachten dauern. Was danach kommt, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten weisen. «Wir werden im Januar sicher noch für einige Zeit wegen einem grösseren Umbau schliessen», kann Rawlins jetzt schon sagen. Spätestens dann soll auch das langfristige Konzept für das Restaurant feststehen.

Autorin

Judith Frei

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