Letzte Woche fuhr bereits schweres Baugerät hinter der Reithalle auf. Dies auch im Zusammenhang mit dem geplanten neuen Annexbau (wir berichteten) – doch standen die gelben Maschinen noch keineswegs für den Baustart. Denn erst einmal wurden Sondierungen für die künftige Fundation des Neubaus vorgenommen.

Die Zeichen stehen gut, dass das Vorhaben der Rythalle AG nun auch fristgerecht umgesetzt werden kann. Denn bis und mit Ablauf der Baugesuchs-Auflage am 8. März sei keine Einsprache gegen das Projekt eingetroffen, bestätigt Tobias Jakob, Verwaltungsratspräsident der Rythalle AG. «Dies haben wir erfreut zur Kenntnis genommen und hoffen, dass die Baubewilligung somit erteilt werden kann.»

Anspruchsvoller Zeitplan

Verzögerungen beim Baustart würden sich insofern fatal auswirken, weil sich der Terminplan für den Ersatz des Anbaus aus dem Jahr 1992 nach dem Belegungsplan der Reithalle richtet und richten muss. So bedingt beispielsweise die Herbstmesse Solothurn Heso ebenso eine Baupause wie die Filmtage und weitere regelmässige Grossanlässe, welche die Rythalle AG im gewohnten Rahmen stattfinden lassen will.

So ist der Baubeginn zwar im Mai mit dem Abriss des jetzigen Anbaus vorgesehen. Auch soll die Unterkellerung des Neubaus vorangetrieben werden, wo die Unterbringung der Lagerräume und der Technik geplant ist. Doch schon im August, wenn nach dem Gastspiel des Circus Knie hinter der Reithalle die Heso-Hallen in die Höhe wachsen, gibts die erste Zwangspause bis nach dem Messeennde anfangs Oktober. Dann können die eigentlichen Arbeiten zum oberirdischen Neubau beginnen, begleitet durch den Ausbau der Kellerräume. Mit der Fertigstellung des auf gut 3 Mio. Franken veranschlagten Anbaus rechnet die Rythalle AG im nächsten Jahr.

Flexibler werden

Im neuen Raum, ausgestattet auch mit einer Cateringküche, möchte man auch kleinere Anlässe wie Seminare oder Generalversammlungen unter der Woche durchführen können. Zudem soll die Lagerung des Mobiliars und der Infrastruktur erleichtert werden.