Solothurn

Film und Vortrag zu humanitären Einsätzen: Organisation Ärzte ohne Grenzen lädt ins Kino im Uferbau ein

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Guinea (Archivbild)

Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen in Guinea (Archivbild)

Im Rahmen der Kampagne «Not an Option» rund um das Thema Engagement lädt Ärzte ohne Grenzen ins Kino im Uferbau ein. Ein Film und Vortrag diskutieren über humanitäre Einsätze.

Der Film «Egoisten» dokumentiert die vielschichtigen Beweggründe für einen humanitären Einsatz. Dabei werden 40 humanitäre Einsatzkräfte und ihre Angehörigen porträtiert. Losgelöst vom jeweiligen Einsatzgebiet zeichnet der Film ein sehr persönliches Bild von den porträtierten Helferinnen und Helfern.

Im Anschluss an die Filmvorführung erzählt der in Lyss wohnhafte Otmar Halfmann von seinen persönlichen Erfahrungen als humanitärer Helfer und steht dem Publikum für Fragen zur Verfügung. Denn er war 2018 für Ärzte ohne Grenzen als Logistiker im Südsudan auf Einsatz. Das Land war damals schon seit fünf Jahren in einem Bürgerkrieg.

Die Kampagne «Not an Option»

Jahr für Jahr engagieren sich weltweit Menschen für Ärzte ohne Grenzen, weil sie nicht bloss zuschauen wollen, wie Menschen in Not sind. Sie akzeptieren nicht, dass Menschen auf der Flucht hilflos im Meer ertrinken. Sie tun alles, um Menschen, die auf medizinische Hilfe angewiesen sind, zu helfen – ob sie an Ebola erkrankt sind, an Mangelernährung leiden oder im Krieg verletzt wurden.

Das humanitäre Engagement wird gestärkt

Aus diesem Grund hat die Organisation Ärzte ohne Grenzen die Kampagne «Not an Option» zur Stärkung des humanitären Engagements lanciert. Zurzeit tourt die Kampagne mit dem Film «Egoisten» durch 20 Schweizer Städte. (zvg)

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