Festival Sommer
Das Streetfood Festival Solothurn kehrt nach zweijähriger Pause wieder unter die Leporello-Brücke zurück

Eigentlich sollte das Streetfood Festival in Solothurn an einem neuen Ort durchgeführt werden. Nun kann der Anlass doch wieder unter die Leporello-Brücke. Der neue Präsident des Vereins Streetfood Festival Solothurn, Stefan Wigger, erklärt, wie es dazu kam und wieso er froh darum ist.

Judith Frei
Drucken
5. Street-Food-Festival unter der Westumfahrungsbrücke:

5. Street-Food-Festival unter der Westumfahrungsbrücke:

Hanspeter Bärtschi

Für die Organisatoren des Streetfood Festivals Solothurn war es klar: Ein drittes Mal den Anlass ausfallen zu lassen, kommt nicht in Frage. 2020 fiel das Festival wegen dem Veranstaltungsverbot ins Wasser, letztes Jahr verdrängte das Covid-Testzentrum des Kantons das Festival von ihrem ursprünglichen Standort unter der Leporello-Brücke.

So haben sich die Verantwortlichen Anfang dieses Jahres auf die Suche nach einem alternativen Standort gemacht und auch gefunden. Die sechste Ausgabe des Streetfood Festivals hätte eine Woche vor dem üblichen Termin auf dem Platz hinter der Rythalle stattfinden sollen.

Doch nun kommt trotzdem alles anders. Oder besser gesagt, bleibt alles beim Alten. Das sechste Streetfood Festival wird wieder unter der Leporello-Brücke durchgeführt und auch wieder am üblichen Datum, nämlich am letzten Augustwochenende vom Freitag, 26. August, bis Sonntag, 28. August.

Möglich ist das, da das Drive-in Testcenter frühzeitig abgebaut wurde. «Wir sind froh, können wir wieder an den Standort zurückgehen, wo wir gross geworden sind», sagt der neue Vereinspräsident Stefan Wigger.

«Der Charme unter der Brücke gehört zum Streetfood Festival.»

Dass nun der neue Standort bei der Rythalle nicht ausprobiert wird, bereut Wigger nicht. Es werden schon viele Anlässe an diesem Ort durchgeführt. Sie werden so einen anderen Ort in der Stadt beleben.

Stefan Wigger ist Programmleiter der Kulturfabrik Kofmehl sowie auch OK-Mitglied des Märetfeschts. Er hat die Organisationsleitung von Chrigu Stuber übernommen. Dabei wird sich aber nichts am Festival ändern. «Wir wollen nicht wachsen, sonst könnten wir die Organisation nicht mehr stemmen», ist Wigger überzeugt.

Es kommen jeweils 40 Foodstände nach Solothurn. Auch für die Ohren gibt es etwas. Neben brutzelnden Gusseisenpfannen sind Konzerte angesagt. Das Essens-Fest lockte bei seinem ersten Mal 2015 rund 15'000 Menschen unter die Brücke. Nun sind es rund 25'000 Menschen.