Am Samstag fand an der Zuchwilerstrasse 41/43 der Tag der offenen Türe statt. Die im Hause ansässigen Praxen und die Espace Real Estate AG zeigten der Öffentlichkeit, was in den Zwillingsblöcken alles geboten wird. «Die wichtigsten Organe sind vertreten», erklärte Tanja Gutmann bei der Begrüssung zu den Fachvorträgen am Tag der offenen Türe der «Soleure Sud» an der Zuchwilerstrasse 41/43. Der Standort hätte sich zu einem Haus der Gesundheit entwickelt, in dem verschiedene medizinische Richtungen abgedeckt würden, erläuterte sie den Besuchern weiter.

Vielfältiges Angebot

Die im Hause tätigen Ärztinnen und Ärzte stellten Themen aus ihren Fachgebieten vor und die Öffentlichkeit hatte die Möglichkeit die Arbeitsplätze zu besichtigen. «Das ist das erste Mal, dass die verschiedenen Praxen in einem Rahmen gemeinsam auftreten», schwärmt Lars Egger, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Espace Real Estate AG. Der Standort hätte sich über die Jahre zu einem «medical Cluster», einem medizinischen Ballungszentrum, entwickelt. Wie vielfältig das Angebot auch sei, die im Hause Ansässigen hätten wenig Möglichkeiten gehabt, sich zu begegnen. Dies solle sich ändern. Ein Schritt in diese Richtung bietet die neue Dachterrasse an der Zuchwilerstrasse 43. «Die schönste Aussicht in der Stadt Solothurn», ist sich Lars Egger sicher. Hier soll eine Cafeteria entstehen, wo sich die Leute im Haus austauschen können.

Synergien werden genutzt

Diese Begegnungen finden im kleinen Rahmen bereits statt. Am Tag der offenen Türe gab es fast auf jedem Stockwerk eine Besichtigungsgelegenheit. In der Tagesklinik des Chirurgiezentrums Solothurn wurden die Operations- und Aufwachräume gezeigt. Als eine Pflegefachfrau durch die Zimmer führte, kamen prompt Mitarbeiterinnen von den benachbarten Praxen, um sich bei den Kolleginnen umzuschauen. Oder wie eine Augenärztin der Heuberger Augenklinik erklärte, würden die Kolleginnen und Kollegen von der Gefässpraxis beim einen oder anderen Fall beigezogen. Synergien werden nicht nur zwischen den Praxen genutzt. Der Standort spielt ebenfalls eine grosse Rolle. Die unmittelbare Nähe zum Bahnhof sei massgebend gewesen bei der Konzipierung des neuen Angebots von «Serviced Apartments». Drei möblierte und vollausgestatte Wohnungen werden für «Geschäftsreisende, Projektmitarbeitende, Expats oder Wohnungssuchende auf Zeit» für mindestens einen Monat vermietet. «Wir wurden von Interessenten überrannt, als die Inserate aufgeschaltet wurden», erklärt Lars Egger. Eine weitere Wohnung sei bereits am Entstehen. Für den Tag der offenen Türe hatte ein Bewohner seine Wohnung für die Besichtigungen zur Verfügung gestellt.

«Der Südbahnhof wird in den nächsten Jahren an Attraktivität gewinnen», sagt Lars Egger, während er stolz auf ein dreidimensionales Modell zeigt, auf dem die Zukunftspläne zu sehen sind. Sein Blick richtet sich als erstes auf die RBS-Perronanlage mit einer grünen Fläche davor. «Wir haben Grosses vor mit diesem Standort.»