Durchführung trotz Corona
Das sind die Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Solothurner Filmtage

Zum 57. Mal finden die Solothurner Filmtage statt. Sie beginnen am 19. Januar und dauern bis zum 26. Januar. Hier finden Sie die wichtigsten Informationen kurz zusammengefasst.

Judith Frei
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Eröffnung Solothurner Filmtage 2021.

Eröffnung Solothurner Filmtage 2021.

Tom Ulrich

Wie sehen die Coronaschutzmassnahmen aus?

Ab 16 Jahre gilt eine Zertifikatspflicht an allen Festivallokalitäten, nur Genesene oder Geimpfte haben Zutritt, zudem gibt es eine Maskenpflicht. Auch während den Filmvorführungen muss eine Maske getragen werden. Mehr zu den Bestimmungen finden sie hier.

Wie kann ich mit dabei sein?

Ein Einzelticket kostet 17 Franken, der Tagespass 45 Franken und der Festivalpass 170 Franken. Für die einzelne Vorstellungen können Sie jeweils am Vortag der Vorstellung einen Platz reservieren. Die Reservation kann online oder am Ticketdesk im Landhaussaal, an an den Reservationsstationen und an den Kinokassen getätigt werden.

Wie viele Filme werden gezeigt?

596 Filme wurden eingereicht, darunter 150 Langfilme. In Solothurn werden lediglich 78 gezeigt, davon kommen 32 aus der Romandie.

Mit dem Dokumentarfilm «Loving Highsimith» von Eva Vitija werden die Filmtage eröffnet. Das ist gleichzeitig auch die Weltpremiere für den Film. Er wirft ein Licht auf das Doppelleben der Thriller-Autorin Patricia Highsmith. Der Film ist an folgenden Tagen zu sehen: Mittwoch, 19. Januar, 17.30 Uhr, Reithalle, Landhaus, Samstag 22. Januar, 17.45 Uhr, Konzertsaal, Dienstag, 25. Januar, 15 Uhr, Landhaus.

Das ist der Eröffnungsfilm

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Was ist die Nacht der Nominationen?

Der Schweizer Filmpreis wird seit 1998 vom Bundesamt für Kultur (BAK) verliehen. Die Ehrung des Schweizerischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert.

Die Nacht der Nominationen für den Schweizer Filmpreis findet am Montag, 24. Januar, um 19.30 Uhr im Landhaus, die anschliessende Party im Uferbau statt. An der Nacht der Nominationen werden die Anwärterinnen und Anwärter für den Schweizer Filmpreis in 13 Kategorien bekannt gegeben.

Die Preisverleihung findet abwechslungsweise in den Städten Genf und Zürich statt. Dieses Jahr werden die Preise am 25. März in Zürich vergeben.

Welche Preise werden im Rahmen der Filmtage verliehen?

Es gibt insgesamt drei Wettbewerbe: Der Hauptpreis «Prix de Soleure» ist mit 60'000 Franken dotiert. Sechs Dokumentarfilme und zwei Spielfilme sind für diesen Preis ausgewählt.

Die Preisübergabe findet am Mittwoch, 26. Januar, um 18:30 Uhr an der «Soirée de clôture» im Landhaus statt. Der prämierte Film wird im Anschluss um 20.30 Uhr im Kino Palace gezeigt.

Der Film Olga ist für den Prix de Soleure nomieniert. Die ukrainische Sportlerin Olga lebt in der Schweiz und bekommt den Euromaidan-Aufstand 2013 aus der Ferne mit.

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Der «Prix du Public» sowie der zum zweiten Mal verliehene Preis «Opera Prima» ist mit einem Preisgeld von 20'000 Franken dotiert. Bei letzterem Preis werden Erstlingswerke ausgezeichnet. Dieses Jahr sind acht Filme im Rennen.

Die Preisverleihung für den «Prix du Public» findet am Mittwoch, 26. Januar, 18.30 Uhr, im Rahmen der «Soirée de clôture» im Landhaus statt. Der prämierte Film wird anschliessend im Landhaus um 20.30 Uhr gezeigt.

Die Preisverleihung für den «Opera Prima» findet am Mittwoch, 29. Januar, 18.30 Uhr im Rahmen der «Soirée de clôture» im Landhaus statt. Der prämierte Film wird anschliessend um 20:45 Uhr im Kino Canva gezeigt.

Was darf man dieses Jahr auf keinen Fall verpassen?

Das Spezialprogramm «Rencontre» widmet sich dieses Jahr dem Schweizer Filmschaffenden Jürg Hassler. Der 1938 geborene Zürcher machte mit seinem Film Krawall schon 1970 an den Filmtage Furore. Der Film wird am Freitag, 21. Januar, 20.30 Uhr im Kino Palace zu sehen.

Der Künstler ist am 22. Januar, zwischen 17 Uhr und 18 Uhr, im Kino Palace. Unter dem Title «Kunst kommt vom Pöbel» befragt die Filmwissenschaftlerin Julia Zutavern den Filmschaffenden.

In der Freitagsgalerie an der Kreuzgasse werden Objekte des Ehrengast ausgestellt.

Der Film Krawall kann man wieder in Solothurn sehen.

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Seit wann gibt es die Solothurner Filmtage?

Die Filmgilde Solothurn organisierte 1966 eine Tagung mit dem Titel «Schweizer Film heute». Daraus bildete sich dann die Schweizerische Gesellschaft Solothurner Filmtage, welche die Filmtage organisiert.

Wenn du schon in Solothurn bist, kannst du noch folgendes machen?

Eine Tour durch die Altstadt. Auch lohnt sich sicher ein Blick in die St. Ursen-Kathedrale und in die Jesuitenkirche. Auch immer empfehlenswert: Ein Ausflug auf den Weissenstein. Weitere Tipps für einen Besuch in Solothurn gibt es hier.

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