Gemeinderat

Die Stadt Solothurn überdenkt ihre Informatikstrategie

Stadtverwaltung Solothurn ICT IT-Strategie

Stadtverwaltung Solothurn ICT IT-Strategie

Die Stadt Solothurn will in den nächsten Jahren seine ICT-Steuerung überarbeiten. Geplant ist die Schaffung einer neuen Stelle des internen IT-Verantwortlichen.

Wie wird die Informatik der Verwaltung in den kommenden Jahren aussehen? Die ersten Weichen in dieser Frage wurden an der Gemeinderatssitzung am Dienstagabend gestellt. Gestützt auf eine 2017 eingereichte Motion der CVP/GLP-Fraktion mit Erstunterzeichner Claudio Hug zur Entflechtung von Kompetenzen und Kostenabrechnung zwischen der Stadtverwaltung und der Regio Energie Solothurn als derzeitige ICT-Dienstleisterin beschäftigte sich auch eine Beratungsfirma mit der Frage; nicht zuletzt auch, weil die ICT-Grundlagen grossteils älter als 20 Jahre sind. Wie Claudio Hug lobend erwähnte, bestätige die Expertise der externen Firma die eingereichte Motion.

Einstimmig folgte der Rat der Empfehlung, mittelfristig eine Stelle für einen internen IT-Verantwortlichen zu schaffen, wobei die Kompetenz dafür bei der Gemeinderatskommission liegt, wie Stadtpräsident Kurt Fluri erinnert.

Wie Urs F. Meyer, Leiter Personal- und Rechtsdienst, ausführt, geht es darum, durch den IT-Verantwortlichen Arbeitsabläufe zu modernisieren und zu vereinfachen. Für Matthias Anderegg (SP) ist klar, dass es für diese Aufgabe eine interne Schnittstelle braucht. «Diese Funktion kann nicht extern vergeben werden.»

Längerfristiges Ziel ist es, auch die Zusammenarbeit mit der RES neu zu definieren oder dann: allenfalls einen neuen ICT-Partner zu finden.

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