Solothurn

Der Wochenmarkt findet ab Mitte Mai wieder statt – Rahmenbedingungen noch unklar

Der Märet findet ab dem 11. Mai wieder statt. Unter welchen Bedingungen bleibt aber noch unklar.

Der Märet findet ab dem 11. Mai wieder statt. Unter welchen Bedingungen bleibt aber noch unklar.

Der Bundesrat gibt grünes Licht für Wochenmärkte. Damit darf ab dem 11.Mai auch der Märet in Solothurn wieder stattfinden. Doch noch sind die Rahmenbedingungen unklar.

Der Solothurner Wochenmarkt darf ab dem 11. Mai wieder stattfinden. Nachdem der Bundesrat am 16. April grünes Licht für die Wiederöffnung der Schulen, Läden und Lebensmittelmärkte gab, bestätigt auch die Präsidentin der Interessengemeinschaft Märet, Elsbeth Lanz, auf Anfrage die Nachricht. Sie habe sich nach der Pressekonferenz des Bundesrats schriftlich beim Bundesamt für Gesundheit nach einer Bestätigung erkundigt. Der erste Wochenmarkt würde demnach am 13. Mai wieder stattfinden. Unter welchen Rahmenbedingungen das sein wird, ist gemäss der Antwort des Bundesamts, die dieser Zeitung vorliegt, noch unklar. «Sobald der Bundesrat diesbezügliche Entscheide gefällt hat, wird er diese kommunizieren», heisst es darin.

Bis dahin versuchen die Marktfahrer ihre Produkte auf alternativen Wegen an ihre Kunden zu bringen, wie beispielsweise über den Hofladen oder mit Lieferdiensten. Doch die Situation sei für alle sehr schwierig, sagt Elsbeth Lanz. Einige Marktfahrer, die bisher keinen Hofladen hatten, mussten sich neu einen einrichten. In der Not entstanden die Aktion «Märet@Home» und die Initiative www.solydarity.com, die den Marktfahrer als Werbeplattformen dienen. Doch Lanz beispielsweise erreiche mit ihrem Verkauf ab dem Berghof Montpelon nur rund zehn Prozent des Umsatzes auf dem Wochenmarkt. Sie sei aber dankbar für jeden Kunden, der sie und die Marktfahrer unterstützt.

Währenddessen führte die Stadt Olten, die ebenfalls seit dem 17. März auf ihren Wochenmarkt verzichten muss, erste «Standverkäufe von Hofprodukten» auf diversen Plätzen in der Stadt durch. Wie das Oltner Tagblatt schrieb, hätten Abklärungen ergeben, dass es im Rahmen der Massnahmen erlaubt sei, pro Platz einen Stand zu haben. Doch es handle sich nicht um einen offiziellen Markt, wie einige Kunden zu glauben scheinen, betont Lanz. Sie sei mehrmals angefragt worden, ob das nicht auch eine Übergangslösung für Solothurn wäre. Doch das bestehe bereits, sagt sie. Mehrere Marktfahrer seien regelmässig auf privaten Grundstücken mit ihrem Stand anwesend. Sie sind in der ganzen Stadt verteilt und reichen von der Kulturfabrik Kofmehl bis zum Stalden in der Altstadt. Noch besteht jedoch keine offizielle Übersicht. Man arbeite aber an einer. Auch in Solothurn gilt derweil bei den Standverkäufen: Erlaubt ist nur ein Stand pro Platz.

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