Stadtbummel

Der Countdown bis 24 läuft

«Grauzone Solothurn. Nebelverhangen zeigt sich die Stadt. Ab und zu 1 regnerischer Tag, der Schnee bleibt noch aus, und dies obwohl wir in 2 Tagen den Ersten Advent haben.»

«Grauzone Solothurn. Nebelverhangen zeigt sich die Stadt. Ab und zu 1 regnerischer Tag, der Schnee bleibt noch aus, und dies obwohl wir in 2 Tagen den Ersten Advent haben.»

Grauzone Solothurn. Nebelverhangen zeigt sich die Stadt. Ab und zu 1 regnerischer Tag, der Schnee bleibt noch aus, und dies obwohl wir in 2 Tagen den Ersten Advent haben. Die St. Ursen ist vom Nebel umhüllt und trotz Beleuchtung nur schwach erkennbar. Auf dem Spiegel der Aare hängen 3, 4 Schwaden, das Wasser ist kaum sichtbar. Eine schauderhaft schöne Szenerie für ein kleines Städtchen am Jurasüdfuss.

Grausam wird manch einer vom vorweihnachtlichen Stress gepackt, der spätestens in der Adventszeit beginnt. Viele Geschäfte in der Altstadt haben nun definitiv auf Weihnachtsdeko umgestellt. Jetzt schon 5, 6 oder 7 Geschenke besorgen, damit nicht alles wie letztes Jahr auf den letzten Drücker gekauft werden muss? Aber 8-tung vor den Schnäppchenjägern, die am heutigen «Black Friday» die Altstadt unsicher machen.

Gar kein Graus ist in diesen kalten Tagen ein feines Fondue. Wer mag es nicht, drinnen zu sitzen und der Kälte mit Käse zu trotzen? Vielleicht mit 9 oder 10 anderen Personen zusammen im Caquelon rühren? Dies ist im Winterwunderland auf dem Dornacherplatz möglich. Oder auf dem 11-i-Boot bei einer stimmungsvollen Aarefahrt. Natürlich gibt es auch in gut 12 Restaurants momentan ein Fondue auf der Speisekarte. Ja, die Stadt Solothurn erlebt regelrecht einen Fondue-Hype. Wie wäre es, wenn man nun ganz spezielle Fondue-Orte anbieten würde? Zum Beispiel auf der St. Ursen oben mit Aussicht über die Stadt? Oder noch besser: auf dem Kran, der neuerdings in der Hauptgasse steht? Das wäre ein Fondue-Adventure par excellence. Doof nur, dass man in der Führerkabine des Krans nicht mit 13, 14 oder sogar 15 Personen im Käse rühren kann, sondern nur alleine.

Graue Tage haben wir genug. Da sehnt sich der eine oder andere verständlicherweise nach grellen Farben. Zum Glück gibts die Rothus-Halle: Da findet man bunte Ideen auf Leinwänden. Von den Tausenden Bildern im Angebot sind sicher 16 schrill, 17 schräg, 18 blendend, 19 schillernd. Wer also dem Mausgrau, Silbergrau, Aschgrau, Zementgrau oder Taubengrau entfliehen will, ist beim Kunstsupermarkt genau an der richtigen Adresse. Übrigens feiert der dieses Mal 20 Jahre.

Graublau ragt das Alte Zeughaus mächtig über den Platz. Der übergrosse Adventskalender ist jedes Jahr ein Genuss. Doch der Advent vergeht in Sekundenschnelle: 21, 22, 23 und schon haben wir den 24sten. Es geht schneller als man denkt und alle Türchen sind offen. Voilà…

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