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Der 24-jährige Robert aus Solothurn buhlt um das Herz der «Bachelorette»

«Bachelorette»-Kandidat Robert aus Solothurn hat ukrainische Wurzeln.

«Bachelorette»-Kandidat Robert aus Solothurn hat ukrainische Wurzeln.

22 Männer wollen in der TV-Sendung von «3plus» das Herz von «Bachelorette» Chanelle Wyrsch erobern. Unter ihnen befindet sich auch ein Solothurner. Der 24-jährige Robert möchte ein Abenteuer erleben.

Die Sendung «Bachelorette» auf «3plus» hat Robert in den letzten zwei Jahren mitverfolgt und sich gedacht: Warum nicht einmal selbst mitmachen? Bei der Idee, etwas Neues auszuprobieren, blieb es nicht. Er hat sich ins Abenteuer gestürzt, sich beworben und ist schlussendlich mit 21 anderen Männern nach Thailand geflogen, um vor Fernsehkameras einer einzigen Frau den Hof zu machen. 

«Kollegen und Verwandte waren sehr überrascht, dass ich bei ‹Bachelorette› mitmache», erzählt der 24-Jährige. Bisher habe er nur positive Reaktionen aus seinem Umfeld erhalten. Alle würden sich auf die Sendung freuen. Am Montagabend wird die erste Folge der neuen Staffel gezeigt.

Um sie geht es: Bachelorette Chanelle Wyrsch.

Um sie geht es: Bachelorette Chanelle Wyrsch.

Er sei ein «offener und positiv eingestellter Mensch», beschreibt sich Robert. Auf Leute gehe er zu, sei  freundlich, treu und sportlich. Sehr gerne spielt er Basketball. Für den BC Solothurn spielte er schon in der 2.Liga mit. Derzeit wirft er aber nur noch ab und an mit Kollegen ein paar Körbe. Fünf bis sechs mal die Woche ist er aber im Fitnesscenter anzutreffen – in der Zeit vor Corona versteht sich. 

Neben Sport nennt der 185 cm grosse Mann mit den blauen Augen das Fotografieren als sein Hobby. «Früher habe ich gemodelt, dann versuchte ich es selbst mal hinter der Linse. Das gefiel mir.» Er habe sogar schon Anfragen von professionellen Models für ein Shooting erhalten. Ein eigenes Studio hat er nicht. Sein Set befindet sich eher draussen; Street-Style ist sein Ding.

Anders als im Beschrieb des Senders bezeichnet er sich selbst nicht als grosser Harry Potter-Fan. «Das ist ein Irrtum», so Robert. Er habe als Teenager mal ein Buch gelesen und auch den einen oder anderen Film gesehen. Mehr nicht.

«Mein Hund ist mein Baby»

Roberts Wurzeln liegen in der Ukraine. Im Alter von 15 Jahren kam er hierher. Damals heiratete seine Mutter einen Schweizer. Geschwister hat er nicht, «dafür viele Cousinen und Cousins», so Robert. Einmal im Jahr versucht er seine Verwandten nahe der Grenze zu Ungarn zu besuchen. «Ich bin ein familiärer Mensch und möchte einmal eine Familie haben.» Doch zuerst kommt für ihn erst einmal die Karriere. Der gelernte Hochbauzeichner mit eigenem Architekturbüro will Erfahrungen sammeln und sich Kompetenzen aneignen.

Ein «Baby» hat er aber dennoch bereits. Sein 2-jähriger Pinscher-Schnauzer-Mischling Suerto, der als Welpe zu ihm kam, ist sein Ein und Alles. «Ein kleiner, lustiger Cheib», umschreibt ihn sein Herrchen. Eine zukünftige Freundin muss aber nicht unbedingt hundefreundlich sein. «Wichtig ist, dass sie keine Hundehaarallergie hat», meint Robert. Was ihm viel wichtiger ist: Ehrlichkeit. Da habe er schon schlechte Erfahrungen gemacht in der Vergangenheit. Wie die Frau aussehe, spiele für ihn nicht so eine Rolle. «Es muss charakterlich passen.» Gepflegt sein sollte sie aber schon sein. «Ich schaue immer zu mir, dasselbe erwarte ich auch von einer Frau.»

Seine letzte Beziehung beendete Robert vor zirka 1.5 Jahren. Nach drei Jahren seien seine damalige Freundin und er freundschaftlich auseinander gegangen. Findet er nun sein Glück im Fernsehen? (ldu)

Hinweis: «Bachelorette», ab 20.April jeweils Montags um 20.15 Uhr auf «3plus»

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