Stadt Solothurn

Das Leitbild der Stadtschulen soll Orientierung schaffen

Die neu angetretenen Lehrpersonen der Stadtschulen. Hinten v.l.: Susanne Wingeier, Beatrice Hofer, Benjamin Röthlisberger, Vera Mischler, Philipp Hänggi, Myriam Hagmann, Christine Leuenberger. Vorne v.l.: Daniela Plüss, Gwendoline Lovey, Melanie Angele, Michael Curiger, Anahi Dolder, Karin Haussener, Rita Stegmüller. Es fehlen: Katharina Jutzi, Daniela Di Bernardo,David Kofmel, Christian Kuhle, Sabrina Wäspi.

Die neu angetretenen Lehrpersonen der Stadtschulen. Hinten v.l.: Susanne Wingeier, Beatrice Hofer, Benjamin Röthlisberger, Vera Mischler, Philipp Hänggi, Myriam Hagmann, Christine Leuenberger. Vorne v.l.: Daniela Plüss, Gwendoline Lovey, Melanie Angele, Michael Curiger, Anahi Dolder, Karin Haussener, Rita Stegmüller. Es fehlen: Katharina Jutzi, Daniela Di Bernardo,David Kofmel, Christian Kuhle, Sabrina Wäspi.

Als Auftakt zum neuen Schuljahr lud Schuldirektorin Irène Schori die versammelte Lehrerschaft ins «Brühl» ein. Dort fand ein Rückblick auf das vergangene Schuljahr statt und ein Ausblick auf das Identitäts-Leitbild der Stadtschulen.

Jeweils die letzte Ferienwoche wird an den Stadtschulen nicht nur für Weiterbildungen genutzt, sondern auch, um mit der Lehrerschaft das neue Schuljahr einzuläuten und das alte Revue passieren zu lassen. Anlässlich der Feierlichkeiten im Schulhaus Brühl mit rund 150 anwesenden Mitarbeitenden dankte Schuldirektorin Irène Schori allen Lehrpersonen, dem Team der Schuldirektion sowie den Schulleitungen «für die Knochenarbeit.» Verdankt wurden insbesondere Sekretärin Margret von Gunten im Hinblick auf ihren baldigen Ruhestand. Weiter sprach Schori Stefanie Ingold einen Dank aus, die seit nun zehn Jahren als Schulleiterin im «Schützenmatt» tätig ist. Ebenso wurden die neuen Lehrpersonen der Stadtschulen willkommen geheissen.

In ihrem Rückblick rief Schori unter anderem das Tablet-Projekt in Erinnerung. Ausgangslage war, dass alle Schüler ab der dritten Klasse mit einem Tablet-PC ausgestattet werden. «Bei allen technischen Problemen und pädagogischen Fragestellungen sind wir am Lernen», befand Irène Schori.

Ebenfalls in der Findungsphase ist das CI-Leitbild der Stadtschulen. «Was heisst denn eigentlich CI?», war denn aus den Lehrerreihen zu hören. Schori erklärte, was sich hinter dem Begriff der «Corporate Identity» verbirgt: «Wir wollen den Stadtschulen durch das Leitbild ein Gesicht, eine Haltung nach aussen geben und Orientierung schaffen.» Für den vorliegenden Entwurf, den Schori gestern ausführlich präsentierte, war seit 2013 vorgespurt worden: So stützt man sich auf das vorhandene Qualitätsleitbild, auf Schülerbefragungen und auf Retraiten der Schulleiterkonferenz.

Mehrere Leitfragen standen im Vordergrund: Was zeichnet die Lehrpersonen aus? Welche Sach-, Selbst- und Sozialkompetenzen kommen in der Arbeit zum Tragen? Im Zentrum dieser drei Kompetenzbereiche steht das Team als Motor und Kraft. In Zusammenarbeit mit einem Grafikbüro war ein Plakat gestaltet worden, das aber in der Schulleiterkonferenz aus optischer Sicht auf Kritik stiess. So eröffnete Schori gestern die Möglichkeit, unter allen Lehrpersonen den Diskurs um das Leitbild wieder aufzugreifen. Abgesehen von grafischen oder sprachlichen Anpassungen erklärte sich die Lehrerschaft grundsätzlich einverstanden mit dem Leitbild.

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