«Wir hatten letztes Jahr nach einem Sturm im Frühling Wasserschäden im Chor und auch im Steinmuseum», erklärt Roland Rey, Verwalter der Römisch-katholischen Kirchgemeinde. Deshalb sah man sich gezwungen, an Bruchsteinmauern und Fenstern Sanierungsarbeiten durchzuführen und die Wasserschäden im Innern zu beseitigen. Im Zuge dieser Arbeiten habe man auch eine Gesamtüberprüfung der Aussenmauern und der fast flachen Sakristei-Dächer vorgenommen. Das Fazit: Weitere Sanierungsarbeiten sind notwendig. «Deshalb wurde im Dezember ein Kredit von 140’000 Franken für die Arbeiten gesprochen», so Rey.

So müssen insbesondere die beiden erwähnten Dächer mit Spenglerarbeiten wieder dicht gemacht werden, dann aber auch die Bruchsteinmauer saniert werden. Dazu kommen die Fenstereinfassungen, die ebenfalls erneuert werden müssen. «Die Chorrundung in der Mitte ist gemacht, jetzt kommen die beiden Seitenteile dran», bestätigt zudem Kirchgemeindepräsident Karl Heeb, dass der zentrale «Efeu-Pelz» auf der Chorwölbung bestehen bleibe. «Die Arbeiten müssen aber vor den Sommerferien beendet sein.»

Erst 2015 war das gesamte Innere der barocken Jesuitenkirche mit einem Gesamtaufwand von rund 4 Mio. Franken aufwendig renoviert worden – wie zuvor die wertvolle Otter-Orgel.