Bellach
Gemeindepräsidium: Der Wahlkampf in Bellach geht weiter

In Bellach wird am 28. November wieder gewählt: Wer wird in Zukunft an der Seite von Lea Schluep-Stüdeli (FDP) stehen? Ins Rennen um das Vize-Gemeindepräsidium gehen Patrik Müller (SVP) und Stefan Mollet (CVP).

Judith Frei
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Lea Schluep-Stüdeli (FDP) ist neue Gemeindepräsidentin von Bellach.

Lea Schluep-Stüdeli (FDP) ist neue Gemeindepräsidentin von Bellach.

Hanspeter Bärtschi

Nach den Gemeinderat- und Gemeindepräsidiumswahlen stehen nun die Vize-Gemeindepräsidiumswahlen am 28. November in Bellach auf dem Programm. Schon vor den Gemeindepräsidiumswahlen war für den amtierenden Vize-Gemeindepräsidenten Beat Späti (FDP) klar, dass, falls seine Parteikollegin Lea Schluep-Stüdeli zur Gemeindepräsidentin gewählt wird, er sich nicht mehr zur Wahl aufstellen wird. So war mit der Wahl vom 26. September klar, als Bellach zum ersten Mal eine Frau an ihre Spitze wählte, dass es auch eine Veränderung beim Vizepräsidium geben wird.

Zwei Männer wollen das Amt

Die Anwärter für das Amt sind keine Unbekannten: Patrik Müller (SVP) und Stefan Mollet (CVP) haben es auf das Vizepräsidium abgesehen.

Patrik Müller ist Filialleiter der Rohn Elektro-Unternehmen und wäre dieses Jahr schon gerne Gemeindepräsident geworden, jetzt geht der Wahlkampf für den 34-Jährigen weiter. «Ja, es war ein anstrengendes Jahr», meint der Gemeinderat lachend: «Das Ratsgeschäft läuft normal nebenbei weiter.» Trotzdem: Es macht ihm Spass und das Amt als Vizepräsidenten reize ihn, weil «ich arbeite gerne mit».

Stefan Mollet von der CVP tritt gegen Patrik Müller von der SVP an.

Stefan Mollet von der CVP tritt gegen Patrik Müller von der SVP an.

Lüscher Fotografie/ckr

Auch sein Konkurrent, Stefan Mollet, ist kein Neuling in der Politik. Der CVP-Mann wurde 2010 in den Gemeinderat gewählt, seit 2013 ist er ein ordentliches Mitglied. «Unser Gemeinderat funktioniert gut», sagt der 48-Jährige. Sich für das Vizepräsidium zu bewerben, war für ihn erst eine Option, als sich Beat Späti nicht mehr aufstellen liess: «Mit Beat Späti war das Amt in guten Händen.» Doch da es nun frei wird, will er die Chance nicht ungenutzt lassen.

«Es ist gut, wenn Bellach die Wahl hat»

Er hätte es begrüsst, wäre auch jemand aus der SP/Grünen-Fraktion aufgestellt worden: «Es ist gut, wenn Bellach die Wahl hat.» Durch das Amt als Vizepräsident erhofft sich Mollet, dass er sich mehr einbringen kann. Ambitionen, sich später für das Gemeindepräsidium zu bewerben, hat er nicht. «Ich bin mit meinem Beruf sehr zufrieden und möchte nichts daran ändern», winkt er lachend ab. Er ist Leiter Rechnungswesen bei der Bellacher Firma Fraisa.

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