Helene Aerni beginnt gleich zu schwärmen: «Das Schönste ist, nach dem Eintreffen hier oben gemeinsam z’Morge zu essen, in dieser Ruhe weit über der Stadt und in der erwachenden Natur mit ihren verschiedenen Stimmungen». Zusammen mit ihrem Mann Kurt leistet Helene seit neun Jahren regelmässig Hüttendienst im Naturfreundehaus auf der Rumpelweid. Beide wurden damals durch das befreundete Paar Marlies und Heiri Schafroth für die Wochenend-Einsätze im «Rumpel» bewegt. Kurt Aerni wird übrigens Heiri Schafroth an der kommenden Generalversammlung als Präsident der Oltner Naturfreundesektion ablösen. Das Naturfreundehaus ist nur zu Fuss zu erreichen, bietet aber eine Aussicht von den Glarner bis zu den Berner Alpen und auf die Stadt Olten.

Was die Motivation zur Freiwilligenarbeit im vereinseigenen Jurahaus betrifft, meint Kurt Aerni: «Mir gefällt es, Gastgeber zu sein. Die sozialen Kontakte mit Wanderern, das heisst, die Begegnungen, mit Leuten, die ebenfalls das sanfte Erlebnis mit der Natur suchen, empfinde ich als bereichernd». Doch bei aller Freude muss doch sichergestellt sein, dass der Hüttenbetrieb am Sonntag läuft.

Hinzu kommt von Fall zu Fall die Teamarbeit. So galt es im Spätherbst, den Vorrat aufzustocken. Dem Aufruf, einen Tag beim Holzen und Getränketransport anzupacken, seien viele gefolgt, berichtet Heiri Schafroth. Etwas knapp hingegen seien die Naturfreunde im Moment noch bei den Teams, welche bereits sind, Wochenendeinsätze zu übernehmen. Darum hängt im Januar und Februar ein Schild an der Türe: «Geschlossen». Die Naturfreunde suchen noch Freiwillige, welche ab Mitte nächstes Jahre an einem, zwei, drei Sonntagen beim Kochen, Abwaschen und Getränkeverkauf mithelfen. «Wenn es uns gelingt, sowohl ‹Last› als auch Freude an unserer Gastfreundschaft in einer Gruppe zu teilen, sieht die Zukunft für das Haus im Rumpel gut aus», ist Schafroth überzeugt.

Freiwillige für Küche oder Buffet melden sich bei Heiri Schafroth, 062 797 57 27 oder he-ma.schafroth@bluewin.ch Infos: www.naturfreundeolten.ch