Oltner Tennismeisterschaften 2016

Zahlreiche regionale Siegerinnen und Sieger prägten das Finalwochenende

Oltner Tennismeisterschaft im Gheid in Olten: David Pfaff, Dulliken.

Oltner Tennismeisterschaft im Gheid in Olten: David Pfaff, Dulliken.

Nach einigen «mageren Jahren» meldeten sich die regionalen Spielerinnen und Spieler am vergangenen Wochenende auf der Tennisanlage Gheid eindrucksvoll zurück. Mit David Pfaff (R2, Dulliken) und Daniel Zimmerli (R5, Olten) setzten sich in den beiden Konkurrenzen der Aktiven die Favoriten durch.

Während Pfaff bei seinen Matches bei den Herren R2/5 kaum in Bedrängnis geriet, auch nur einen Satz abzugeben, musste Zimmerli im mit 42 Männern stark besetzten Tableau der Herren R5/9 bereits im Achtelfinal über die volle Distanz gehen. Gegen den ehemaligen Volleyball-Nationalspieler Marco Heimgartner (R5, Buchs) konnte der langjährige Oltner Interclub-Crack nur dank seiner grösseren Tenniserfahrung die Oberhand behalten. Auch im Halbfinal gegen den Berner Oberländer Nicola Burri (R5, Interlaken) brauchte Zimmerli seine ganze Routine, um den schlagkräftigen Widersacher aus dem Weg zu räumen. Im Endspiel konnte ihm dann aber der Derendinger Rafael Hammer (R5) nach seinerseits kräfteraubenden Partien nicht mehr entscheidend Paroli bieten.

Philippe Sudan (R3, Olten) gelang ein Jahr nach seiner schweren Knieverletzung, die er sich im Final der letzten Oltner Meisterschaften eingehandelt hatte, ein eindrucksvolles Comeback. Mit einem ungefährdeten Sieg über Daniel Günter (R4, Belchen) konnte Sudan den Bewerb der Herren 35+ R2/5 für sich entscheiden. Und auch bei den Herren 35+ R5/9 standen sich mit Denis Belart (R5, Olten) und Yvan Grepper (R5, Belchen) zwei regionale Akteure gegenüber. Der etwas agiler und präziser spielende Grepper behielt in dieser Partie das bessere Ende für sich.

In der Konkurrenz der Herren 55+ R5/9 kannten sich die beiden Finalisten bestens. Die Clubkollegen Albin Oeggerli und Alejandro Quezada (beide R5, Belchen) bestritten beileibe nicht das erste Match gegeneinander. In der Mittagshitze konnte sich mit Quezada der jüngere Spieler in drei Sätzen durchsetzen. Wahre Krimis gab es auch in den beiden Bewerben der Herren 60+ zu sehen. Jürg Bitterli (R5, Born) gegen Max Steiner (R5, Olten), seines Zeichens OK-Mitglied des Turniers, und der frühere TC-Olten-Präsident Claude Belart (R7) gegen Franco Moia (R7, Liestal) zeigten mit ihren Finalsiegen, dass mit ihnen nach jahrzehntelanger Präsenz in der Turnierszene immer noch zu rechnen ist.

Die einheimische Tennislehrerin Monika Nyffeler (R5) bei den Damen 40+ R5/9 sowie die beiden Lokalmatadoren Lucas Helbling (R3) und Samuel Planzer (R6) mit ihrem Finalerfolg über Dario Paganoni (R4) und Marc Perren (R5, beide ebenfalls Olten) im Herrendoppel komplettierten mit ihren Erfolgen die tolle Bilanz der Spielerinnen und Spieler aus der Region.

OK-Präsident Andreas Hertner vom TC Olten zeigte sich entsprechend erfreut: «Trotz dem leichten Teilnehmerrückgang sind wir mit dem Verlauf des Turniers sehr zufrieden. Zum einen konnten zahlreiche Stammgäste einen der begehrten Oltner Meistertitel gewinnen, zum anderen war die grossartige Präsenz im Turnierdorf ein schöner Dank für uns Organisatoren.»

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