Mit der Abschlussfeier in Olten würdigte die Hochschule für Soziale Arbeit FHNW ihre Diplomandinnen und Diplomanden. Die Begrüssung im Stadttheater hielt der Leiter Master-Studium, Daniel Gredig. Er strich die erbrachten Leistungen heraus und gratulierte zum Studienabschluss: «Sie haben an unserer Hochschule ein Studium absolviert, das sich dadurch auszeichnet, dass es zugleich wissenschaftlich fundiert und praxisorientiert ist. Sie sind damit in der Lage, zielführend in ihrem Berufsalltag zu handeln – auch und gerade, wenn Sie es mit komplexen und anspruchsvollen Problemlagen zu tun haben werden.»

Die Master-Absolventen haben sich die Kompetenzen erworben, Verfahrensweisen und Angebote der Sozialen Arbeit weiterzuentwickeln und Innovationen möglich zu machen.

«Die Masterausbildung unserer Hochschule ist speziell für jene, die sich neuen Problemstellungen gegenübersehen, die mit gängigen Vorgehensweisen nicht effektiv bearbeitet werden können. Im Master-Studium werden Fachpersonen ausgebildet, die gestaltend wirken möchten, weil sie in ihren Organisationen stärker in Entscheidungen mit einbezogen, über die Angebote mitbestimmen und die Praxis voranbringen möchten. Nebst dieser Praxisbefähigung haben sich die Master-Absolventen auch den Weg zu einer späteren Tätigkeit in der Wissenschaft eröffnet.»

Roland Suter fragte sich, ob er als Mann und Vater von ausgebildeten Sozialpädagogen oder Sozialpädagoginnen «Glückspilz oder Opfer» sei. Bevor er die Antwort preisgab, unterhielt er als Autor, Kabarettist, Regisseur und Theaterleiter mit einer humorvollen Betrachtung zu Theorie und Praxis, Handlungskompetenz und gesundem Menschenverstand und bewussten Anwendungsweise von Sinn und Unsinn.

Stefan Köhli befasste sich seinerseits mit dem humanen Gehalt von «Heimat». Er stützte seine Ausführungen auf den Heimalltag im Kinder- und Jugendheim Laufen, das er leitet.

Im Namen der Fachschaft spielte Vorstandsmitglied und Bachelor-Studentin Nathalie Zingg für die frischgebackenen Bachelors und Masters das bekannte Koffer-Spiel: «Ich packe in meinen Koffer die ethischen Grundsätze, die ich im Studium gelernt habe; das Wissen über die historische Entwicklung der Sozialen Arbeit; die erworbenen theoretischen und methodischen Bausteine; alle Menschen, die ich kennen gelernt habe; die Hoffnung, dass mein Handeln als Professioneller der Sozialen Arbeit einen positiven Einfluss auf die Gesellschaft nehmen kann und das Vertrauen in mich selbst.» (mgt)