Alpiq
Wird der Alpiq-Standort Olten ausgehöhlt?

Seit der Stromkonzern Alpiq ein Restrukturierungsprogramm und den damit verbundenen Stellenabbau bekannt gegeben hat, herrscht unter Beschäftigten in Olten Verunsicherung.

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VR-Präsident der Alpiq Hans Schweickardt

VR-Präsident der Alpiq Hans Schweickardt

Keystone

Befürchtungen, der Standort Olten werde ausgehöhlt, indem profitable Bereiche in Lausanne konzentriert würden, weist Alpiq-Chef Hans E. Schweickardt entschieden zurück. Beide Standorte seien gleichwertig und würden auch in Zukunft gleich behandelt, betont er auf Anfrage. Für Schweickardt ist es «naheliegend», dass das stabile Inlandgeschäft als Kernbereich des Unternehmens in Lausanne und das wackelige Auslandgeschäft, das reduziert werden soll, in Olten zu konzentrieren seien.

Es entspreche dem Status quo und sei richtig, dass die grossen Wasserkraftanlagen im Wallis weiterhin von Lausanne aus betreut würden und der internationale Stromhandel (Trading) von Olten aus. Nur weil gegenwärtig im Trading wenig laufe, sei Olten nicht minder bedeutsam. Die Atel habe seinerzeit ihr Geld auch schwergewichtig aus dem internationalen Stromhandel verdient.(bn)