Wie Ueli Kleiner, Leiter der Direktion Bildung & Sport, betont, sei die Stadt Olten äusserst interessiert daran, das Projekt Theater und Tanztheater für Kinder auch in den kommenden Jahren weiterzuführen – noch unbekannt sei lediglich, in welcher Form. «Dieses Projekt hat jetzt 30 Jahre lang jedes Spartheater überlebt», auch als die finanzielle Lage der Stadt schlecht war, sei man immer bestrebt gewesen es weiterführen.

Aus Bildungssicht sei das Theaterspielen ein Wert, den es sehr hoch zu schätzen gelte, da die Kinder lernen für sich hinzustehen und selbständig zu sein. Das wolle die Stadt fördern, so Kleiner. Ausserdem blicke das Frühlingsferienprojekt nun auf eine 30-jährige Tradition zurück, man müsse sich genau überlegen, ob man so etwas unterbrechen wolle.

Da die beiden Verantwortlichen, Theaterpädagogin Käthi Vögeli und Tanzpädagogin Ursula Berger, die das Projekt mit ihren Persönlichkeiten in Inhalt und Form stark prägten, nun aufhören, muss für die Projektleitung eine Neubesetzung gefunden werden.

Anfangs Mai trifft sich die Direktion Bildung & Sport mit Vögeli und Berger, einerseits, um abzuschliessen was war, andererseits, um sich darüber Gedanken zu machen, wie das Projekt weitergeführt werden könne. «Vielleicht gibt es auch etwas ganz anderes», so Kleiner. Wünschenswert sei aber, dass für die Kinder auch im nächsten Frühling eine Projektwoche angeboten werde. (ih)