Homecare Mittelland Plus

«Wir hatten in Olten Platznot»: Nun soll neues Betriebsgebäude in Rickenbach entstehen

Das Baugespann in der Rickenbacher Uelismatt: Bis Ende Jahr soll das Projekt umgesetzt sein.

Das Baugespann in der Rickenbacher Uelismatt: Bis Ende Jahr soll das Projekt umgesetzt sein.

In Rickenbach entsteht für Homecare Mittelland Plus ein neues Betriebsgebäude.

In Rickenbachs Industriezone, an der Uelismatt, baut Home­care Mittelland Plus GmbH in den kommenden Monaten ein neues Betriebsgebäude und zieht somit von der Stadt aufs Land. Bislang war die Firma an der Baslerstrasse 72 in Olten beheimatet. Das Grundstück, in seiner ganzen Fläche gut 3200 Quadratmeter gross, wird im Nordwesten genutzt. Auf 18 mal 25 Metern entsteht dort ein zweigeschossiges Gebäude mit einem Unter- und einem Erdgeschoss. Der Hauptanteil an Fläche ist als Lagerbereich mit Bereitstellungsaufgaben konzipiert. «Wir hatten in Olten Platznot», betont Jörg Aeber­hard, im Management der GmbH tätig. Dabei stand nicht zwingend ein Neubau im Vordergrund. «Wir haben uns auch nach Mietmöglichkeiten umgesehen, was natürlich sehr passend gewesen wäre. Aber es ergab sich nichts, was unserem Bedürfnis entsprochen hätte.»

Homecare Mittelland Plus ist seit rund 15 Jahren am Markt und im Bereich «Künstliche Ernährung zu Hause» tätig. Dazu gehören Trinknahrung, Sondennahrung und die parenterale Ernährung, also jene, die einen Patienten mit Flüssigkeit und einzelnen Nährstoffen über das Blutgefässsystem durch Infusionen versorgt. Dabei wird der Verdauungstrakt weitgehend umgangen. Homecare Mittelland Plus bietet eine Rundumbetreuung solcher Patienten an. Sowohl Nährstoffe als auch technische Ausrüstung für die Verabreichung gehören zum Angebot.

Bereits Ende Jahr soll die Baute bezogen werden. Vorausgesetzt, die Verfahrensfragen wie etwa das noch aufliegende Baugesuch können zügig abgewickelt werden, wie Aeberhard anführt. Das Projekt wurde aus der im ganzen Industriegebiet Rickenbachs bestehenden Gestaltungsplanpflicht entlassen, weil die Baute mit einem Untergeschoss versehen ist. «Nun ja, vielleicht dauert es dann zwei bis drei Wochen länger», so Aeberhard. Das Gebäude sei ein Holzbau aus vorgefertigten Elementen, was solche Fristen möglich mache.

Der Neubau ist auf dem Grundstück platzsparend si­tuiert worden. «Dies haben wir bewusst so entschieden», sagt Aeberhard.

Es bleibt in Hinblick auf die Zukunft des Betriebs also noch Raum für bauliche Erweiterungen. Derzeit arbeiten fünf Personen im Betrieb mit, insbesondere eine Pharmabetriebsassistentin, ein Ernährungsberater und eine Pflegefachperson.

Autor

urs huber

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