Olten
Winkelkomitee lanciert Volksinitiative

Die Winkelunterführung in Olten sorgt weiter für Gesprächsstoff. Jetzt lanciert das Winkelkomitee eine Volksinitiative, damit endlich eine Lösung gefunden wird.

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Die Winkelunterführung.

Die Winkelunterführung.

Oltner Tagblatt

Der Oltner Stadtrat will in Sachen Winkelunterführung vorübergehend nichts unternehmen. Das stört das Winkelkomitte. Es lancierte am Montagabend die Volksinitiative «Stadtseiten verbinden». Das Volk soll entscheiden, ob es der Ansicht ist, dass keinen dringenden Handlungsbedarf bestehe.

Das Komitee legt in einer Mitteilung auch gleich offen, welche Lösung sie favorisiert: «Winkel links liegen lassen» sieht unmittelbar nach dem Tunnel unter den SBB-Gleisen eine Rampe für Velos und Fussgänger zur Bahnhofstrasse Richtung Aarburgerstrasse vor. Um aber nicht schon von Anfang besserer Lösungen auszuschliessen, stellt das Winkelkomitee diese Lösung zurück - zumindest vorerst.

«Das Winkelkomitee behält sich ausdrücklich vor, diese zirka 3 Millionen teure Rampe über eine spätere Volksinitiative dem Volk als konkrete Alternative vorzulegen, falls dem Stadtrat trotz der jetzt anvisierten Ermächtigung durch das Volk weiterhin nichts gescheites einfallen würde», schreibt das Komitee. (ldu)

Der Initiativtext: Volksinitiative «Stadtseiten verbinden»

«Der Stadtrat von Olten wird verpflichtet bis spätestens Ende 2014 dem Parlament und gegebenenfalls dem Volk zu folgendem Zweck eine entscheidungsreife Vorlage auszuarbeiten:

Zwischen (alter) Aarauerstrasse und alter Brücke sorgt die Stadt Olten für eine sichere, offene, helle, gradlinige und von beiden Seiten her einsehbare und überschaubare Verbindung für den Velo- und Fussverkehr, die der Bedeutung dieser Querung für den Langsamverkehr zwischen rechter und linker Stadtseite gebührend Rechnung trägt.»

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