Olten

Wiedersehen und Abschied zugleich für die Schüler der Fachmittelschule

Das Lehrer-Jazzsextett hatte an der Abschlussfeier seinen ersten Auftritt.

Das Lehrer-Jazzsextett hatte an der Abschlussfeier seinen ersten Auftritt.

Die beiden Abschlussklassen der Fachmittelschule an der Kantonsschule Olten feierten in kleinerem Rahmen.

Lange war es ungewiss, ob in diesem Sommer überhaupt eine Abschlussfeier der Fachmittelschule der Kantonsschule Olten stattfinden wird. Umso grösser war daher die Freude, dass die beiden Abschlussklassen, wenn auch gestaffelt, nun mit ihren Eltern und Lehrkräften feiern konnten. Im Zentrum der Festlichkeiten standen dieses Mal nicht nur die Absolventinnen und Absolventen, sondern auch die Gemeinschaft. So wurde die Feier nach dem langen Fernunterricht zu einem Wiedersehen ganz besonderer Art, war es doch zugleich ein Abschied.

Der Auftakt machte das frisch aus der Taufe gehobene Lehrer-Jazzsextett mit Cantaloupe Island von Herbie Hancock. Ueli Trautweiler verwies in seiner Ansprache darauf hin, dass vieles während dem Lockdown plötzlich neu geübt und zur positiven Erfahrung wurde. Corona habe uns gelehrt, Rücksicht gegenüber anderen zu nehmen und Vorsicht gegenüber uns selbst zu üben. Generell sei mit mehr Verantwortung gehandelt worden. Diese Qualitäten stehen für Trautweiler auch im Zentrum der Ausbildung an der Fachmittelschule. Als Abteilung sei diese vielfarbig. Sie verbinde junge Menschen aus unterschiedlichen Ländern und Kulturen. Mit gegenseitiger Rücksicht und Respekt könne ein günstiges Klima für ein anregendes Mit- und Nebeneinander entstehen. Akzeptanz und Sorgfalt im Umgang schaffe auch eine wertvolle Basis im Arbeitsleben. Trautweiler wünschte den Absolventen viel Elan und einen guten Fokus aufs Ziel, damit sie an ihren Plänen festhalten, aber auch den Mut finden, ihr Ziel sinnvoll anzupassen.

Die Klassenchefinnen Anja Winiger und Larissa Rüedi (3bF) blickten auf die ersten paar Schulwochen im Jahr 2017 zurück. Aus unbekannten Gesichtern wurde eine enge Gemeinschaft. Jammern und Klagen liess die Klasse hinter sich. Die eigene Ausbildung voran zu treiben, wurde zentraler für jede und jeden einzelnen. Aus den scheuen Jugendlichen wurden allmählich starke Persönlichkeiten. Eine Diaschau mit Momentaufnahmen von Ausflügen und dem Sprachaufenthalt veranschaulichte diesen Aspekt besonders. Trautweiler zeichnete Luana Vögeli und Shiryjn Huber für die von ihnen gestaltete Einladungskarte aus. Carina Griesser, Vilma Kosa, Kyana Spielmann und Luana Vögeli erhielten je einen Preis für ihre Abschlussarbeiten. Je einen Sozialpreis für eine nicht benotbare Leistung bekamen Anja Winiger (3bF) und Anna Lena Lüscher (3aF) für ihr Engagement in der jeweiligen Klasse.

Die Zeugnisse der 3. Klassen wurden von Helen Hagenbuch und Patrik Roth mit dem Dank für die Unterstützung während der drei Jahren übergeben. Eine Gruppe von jungen Menschen zu verabschieden, die etwas bewegen wollten, erfülle sie mit viel Stolz und Freude. Beide Klassen dankten ihren Lehrpersonen mit Geschenken, die sie zusammen mit einer witzigen Anekdote überreichten. (mgt)

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