Lange haben Mann und Frau in Olten gerätselt: Welcher Gastrobetrieb zieht in die Kirchgasse 4 und sorgt für eine Überraschung? Das eine Geheimnis ist gelüftet: Sibylle und Thomas Peyer, quasi die Eltern der hiesigen Foodbags Company AG, dem Anbieter des kleinen handgemachten, natürlichen und leckeren Essens mit dem gewissen Etwas, sorgen mit einer regionalweit neuen Idee in der städtischen Begegnungszone für gastronomischen Zunder.

Erstmals nämlich lanciert ein Unternehmer einen sogenannten Food-Court. Food-Court? Genau. So nämlich nennt man jenen Bereich innerhalb eines Gebäudes, in dem es Verkaufsstellen verschiedener eigenständiger Restaurants und Imbisse gibt, jedoch die Sitzplätze in gemeinsam genutzten Sitzgruppen zentral angeordnet sind. «Die Idee reicht in den USA bis in die 1960er Jahre zurück», sagt Thomas Peyer. Schweizweit weiss er von keiner Handvoll Betriebe mit just diesem Setting.

Jenseits der bürgerlichen Küche

Und was bietet der Food-Court? Geheimnis Nummer 2 bleibt einstweilen ungelüftet. Der Unternehmer lässt noch nicht allzu tief in die Karten beziehungsweise Kochtöpfe blicken. Aber so viel verrät er: «Der Food-Court an der Kirchgasse offeriert ein kulinarisches Programm jenseits der gut bürgerlichen Küche.»

Vielleicht doch noch etwas mehr? «Nun, womöglich lässt es sich ideell in etwa mit den Leitgedanken unseres Betriebs Foodbags vergleichen», so Peyer. «Handmade. Natural. Tasty!» Oder zu Deutsch: Handgemacht, natürlich, schmackhaft!

An die 100 Aussensitzplätze sollen einst L-förmig um das Gebäude angeordnet sein.

An die 100 Aussensitzplätze sollen einst L-förmig um das Gebäude angeordnet sein.

Potenzial geortet

Die Frage, wieso Peyers den Standort Olten gewählt haben, bereitet dem Hobbykoch und Oltner Unternehmer keine Schwierigkeiten: «Weil wir an der Kirchgasse Potenzial für diese gastronomische Besonderheit sehen und uns die Stadt am Herzen liegt.» Denn Peyers sind überzeugt: Der Food-Court präsentiert alle Ingredienzien, um an der Kirchgasse der Treffpunkt schlechthin zu sein.

Derzeit mahnt der Verkaufswagen von Foodbags an die neuen Nutzer der Kirchgasse 4. Er dient dort als wahrer Blickfang, denn damit besucht die Foodbags Company AG Food-Festivals in der ganzen Schweiz. Darüber hinaus tritt Foodbags auch als Caterer auf.

Im Verlauf des kommenden Mai steht an der Kirchgasse 4 die Eröffnung des Food-Courts an. Der Parterrebereich sowie das erste Untergeschoss gehören zu dessen Geschäftsbereich. Über die Zahl der Innensitzplätze schweigt sich Peyer noch aus. Bekannt dagegen ist die Zahl der Aussensitzplätze, die sich L-förmig um die Aussenfassade der Gebäulichkeit drapieren. «An die 100 Sitzplätze werden es sein», verrät Peyer. Bei Food-Court will man bereit sein, wenn die Idee vom Treffpunkt schlechthin wahr werden sollte.