Olten
Weihnächtlicher Lichterglanz nun beidseits der Aare

Erstmals gibts es eine Weihnachtsbeleuchtung im Oltner Bifangquartier. Entstanden ist sie durch Privatinitiative.

Urs Huber
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Erstmals in der Geschichte des Bifangquartiers: eine Weihnachtsbeleuchtung. Im Bild jene vor dem Sälipark.

Erstmals in der Geschichte des Bifangquartiers: eine Weihnachtsbeleuchtung. Im Bild jene vor dem Sälipark.

Markus Müller

Gleich zwei Weihnachtsbeleuchtungen wurden gestern in Betrieb genommen; jene der linken und – erstmals auch – jene auf der rechten Aareseite. «Erstmals – oder sagen wir, mindestens seit dem 13. Jahrhundert», schob der Hauptinitiant der Weihnachtsbeleuchtung im Bifang, Hugo Saner, nach.

Er selber, Saner, sei auf der rechten Aareseite aufgewachsen, er habe im Bifangschulhaus 5 Jahre «studiert» und intensiv miterlebt, was im Quartier so alles gelaufen sei und all das habe zu schönen Bekanntschaften geführt. Und nun gilt Saner, der «Bifangkenner», der auch erlebt hat, wie «das Quartier während vieler Jahre in eine Abwärtsspirale geraten war», als Vater der Weihnachtsbeleuchtung. Es durfte seiner Ansicht nach nicht sein, dass rechts der Aare der Aufschwung, durch finanzielle Engpässe der Stadt gebremst, an Dynamik verlieren würde. «Privatinitiative war gefragt», umschreibt Saner die Situation. Und so schlug man das Projekt Weihnachtsbeleuchtung in nur gerade mal zwei morgendlichen Kaffeesitzungen im Hotel Arte «z’Fade», wie man so schön sagt.

Private Mittel

Private Mittel in Höhen von 40 000 Franken kamen zusammen, um die Beleuchtung wahr werden zu lassen. Betriebe aus der unmittelbaren Umgebung sind als Sponsoren aufgetreten. Und schliesslich haben auch die Stadt Olten (Drei Tannen) und Trimbach (Weihnachtssterne an der Bifang- und Aarauerstrasse) ihr Scherflein dazu beigetragen, damit der Lichterglanz nun beidseits der Aare erstrahlen kann.

An der gestrigen Illumination vor dem Sälipark gaben sich die Besucher jedenfalls zuversichtlich, dass die Weihnachtsbeleuchtung im Osten, die übrigens gleichzeitig mit jener im Westen geschaltet wurde, ein symbolischer Hinweis darauf sei, dass beide Stadtteile zusammengehören und «durch weitere Projekte noch enger zusammengeführt werden sollen», wie Saner meinte. Applaus gabs dafür und dampfenden Punsch.