Olten

Wegen Baustelle zu gefährlich für Schulkinder – Fussgängerübergang wird vorläufig aufgehoben

Zu gefährlich: Die Autos überfahren das Trottoir – im Bereich, wo Fussgänger stehen könnten.

Zu gefährlich: Die Autos überfahren das Trottoir – im Bereich, wo Fussgänger stehen könnten.

Auf dem Wilerweg in Olten sind derzeit Bauarbeiten im Gang. Eine Mutter findet die Situation zu gefährlich und fordert erfolgreich Massnahmen.

Seit Anfang Oktober werden auf dem Wilerweg in Olten Bauarbeiten ausgeführt. Derzeit wird die Kanalisation an der Ecke Wilerweg/Kreuzstrasse erneuert. Die Kantonsstrasse ist nur einspurig befahrbar; der Verkehr wird mit einer Lichtsignalanlage geregelt. Dabei überfahren die meisten Fahrzeuglenker einen Teil des Trottoirs im östlichen Teil der Kreuzstrasse – dort, wo normalerweise Passanten vor dem Fussgängerstreifen warten. Ab nächster Woche nach den Ferien werden wieder täglich Dutzende von Kindern über den Zebrastreifen gehen.

Eine Mutter mit drei schulpflichtigen Kindern aus dem Quartier findet die Situation zu gefährlich. Der Zebrastreifen dürfe nicht mitten im Baustellengebiet liegen, sagt sie. Die von dieser Zeitung angefragte Bauherrschaft – es sind dies die Stadt Olten, die Aare Energie AG und die KFB Pfister AG aus Olten – haben prompt reagiert. Am Mittwochnachmittag kamen die zuständigen Fachleute gleich vor Ort zusammen und berieten die Situation. Ergebnis: Ab Donnerstag soll der Fussgängerstreifen vorläufig aufgehoben werden, bis die Arbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sind, heisst es aus der Abteilung Tiefbau der Oltner Baudirektion. Die besorgte Mutter schlägt vor, dass ein provisorischer Fussgängerübergang für die Schulkinder weiter oben Richtung Wil erstellt werden könnte. Genau dies soll der Kanton nun anscheinend prüfen, wie diese Zeitung erfahren hat.

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