Wangen bei Olten
Metal-Band feiert ihr Plattendebüt Mitte August

Die Old-School Heavy Metal Band Crashtime aus Wangen bei Olten veröffentlicht ihr erstes Album. Die Plattentaufe von «Valley of the Kings» wird in der Met-Bar Lenzburg gefeiert.

Felix Ott
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Old School Heavy Metal Band Crashtime aus Wangen bei Olten von links: René Waltisberg (Lead Guitar), René Barrer (Rythm Guitar), Alain Klay (Vocal), Daniel Wasmer (Bass) und Youssef Semlali (Drums).

Old School Heavy Metal Band Crashtime aus Wangen bei Olten von links: René Waltisberg (Lead Guitar), René Barrer (Rythm Guitar), Alain Klay (Vocal), Daniel Wasmer (Bass) und Youssef Semlali (Drums).

Zvg

Am 14. August erscheint das Debütalbum von «Crashtime» aus Wangen bei Olten. Bereits 2011 veröffentlichte die fünfköpfige Band eine EP mit eigenen Songs und Metal-Covers aus verschiedenen Sparten. Zum zehnjährigen Jubiläum 2017 kam die zweite EP «Today's World» mit ausschliesslich eigenen Songs heraus. Doch im kommenden Album packt die Metal-Band noch eine Schippe drauf.

Die Leidenschaft von «Crashtime» sei die Verschmelzung von alltäglichen, gesellschaftlichen Themen und mythischen, historischen Geschichten. Der Titel des Albums «Valley of the Kings» spiegelt diesen Anspruch wieder, erklärt René Barrer, genannt Barry, auf Anfrage.

Der titelgebende Song erzählt die Geschichte von Pentawer, einem Sohn Ramses des Dritten, im antiken Ägypten. Dieser wurde von seinem Vater der Verschwörung beschuldigt und niedergestreckt.

«Verschwörungen und Mordkomplotte im alten Ägypten, widerspiegeln auch gut was in der heutigen Gesellschaft passiert»,

schreibt die Band im Begleittext der Songs. Auch beim Titel «Princess of Siberia» geht es um aktuelle Themen, verpackt in eine mythologisch, historische Geschichte. Es sei sehr spannend diese verschiedenen Zeiten zu verschmelzen, berichtet Barrer.

Albumcover «Valley of the Kings»

Albumcover «Valley of the Kings»

Zvg

Auf dem Albumcover sieht man den Kopf von Pentawer, der schreienden Mumie, in den Händen einer in ein Gewand gehüllten Gestalt. Dabei handle es sich um den Wächter, quasi das Maskottchen von «Crashtime», erklärt Barrer. Dieser begleite die Band bereits seit einigen Jahren und stünde für das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse.

Bereits 1980 spielten die Musiker zusammen. Drei der Gründungsmitglieder sind nun noch dabei. Zu René Barrers Geburtstag 2007 traf sich die Band erneut und beschloss ein Comeback zu starten. Zuerst spielte «Crashtime» Metal-Covers aus verschiedenen Genres. Doch seit der EP 2017 spielen sie mehrheitlich nur noch eigene Songs aus der Feder des Bassisten Dani und des Sängers Al.

Das Album wurde bei Peakville Studios in Wangen bei Olten produziert. Die Zusammenarbeit mit dem Team vor Ort sei sehr gut gewesen und sie hätten einen super Job gemacht, berichtet Barrer. Anschliessend gingen die Aufnahmen für das Mastering nach Schweden zum Musikproduzenten Dan Swanö. Dieser habe eine hohe musikalische Kompetenz und gilt als äusserst Einflussreich in der Metal-Szene.

Die Plattentaufe findet in der Met-Bar in Lenzburg am 14. August statt. Eingeheizt wird der Abend durch «Distant Past» und gipfelt im Auftritt von Crashtime. Zugelassen sind durch die Schutzmassnahmen 100 statt 300 Personen. Die Kontaktdaten werden erfasst und es gilt eine Maskenpflicht.

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