Olten
Vor 20 Jahren demolierte «Bagger-Küde» das «Isebähnli»

Genau vor zwanzig Jahren, am 16. April 1998, donnerte Küde mit seinem Bagger ins Restaurant «Isebähnli». Nebst dem Restaurant demolierte der 36-Jährige fünf Autos und hinterliess einen Sachschaden von 100'000 Franken.

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Der damalige Dartclub-Pächter konnte ihn aufhalten, indem er dem Betrunkenen ein Bier brachte und ihn mit Pfefferspray bespritzte. So konnte ihn dann die Polizei festnehmen.

Seine ehemalige Frau sollte der Auslöser für den Ausraster gewesen sein. Sie habe ihn verlassen, was ihn dazu veranlasste, seinen Amoklauf durchzuführen. «Es ist wegen der Scheidung, wegen der Arbeit, wegen der Behörden. Es gibt viele Gründe», erzählte er damals «TeleM1».

«Bagger-Küde» machte am 15. April 1998 beim Restaurant «Isebähnli» in Olten mit einem Bagger ein Loch in die Bar im ersten Stock Gerichtsprozess Januar 2003: T. M., Übername

«Bagger-Küde» machte am 15. April 1998 beim Restaurant «Isebähnli» in Olten mit einem Bagger ein Loch in die Bar im ersten Stock Gerichtsprozess Januar 2003: T. M., Übername

Hansruedi Aeschbacher
Er demolierte auch noch ein paar herumstehende Autos. Gerichtsprozess im Januar 2003: T.M., Übername "Bagger-Küde", machte am 15. April 1998 ein Loch ins Restaurant "Isebähnli" in Olten, im ersten Stock in der Bar B52.

Er demolierte auch noch ein paar herumstehende Autos. Gerichtsprozess im Januar 2003: T.M., Übername "Bagger-Küde", machte am 15. April 1998 ein Loch ins Restaurant "Isebähnli" in Olten, im ersten Stock in der Bar B52.

Hansruedi Aeschbacher

Fünf Jahre später musste er sich vor dem Amtsgericht in Olten verantworten. Die Richter verurteilten ihn zu 40 Monate Zuchthaus und er musste sich einer ambulanten psychotherapeutischen Behandlung unterziehen. Das Obergericht reduzierte später noch seine Haftstrafe um 4 Monate.

Was er heutzutage macht und ob er wieder eine Frau an seiner Seite hat, ist unbekannt. Damals sagte er noch, dass man mit Frauen nur Probleme hat. (ldu/tmü)