Olten

«Vielleicht etwas überschnell reagiert»: Doch keine Notschlafstelle im Kung Fu-Lokal

In den Räumlichkeiten der Kung Fu-Schule Olten wird sich nun doch keine Notschlafstelle einrichten.

In den Räumlichkeiten der Kung Fu-Schule Olten wird sich nun doch keine Notschlafstelle einrichten.

Noch Anfang Monat erklärte sich die Kung Fu-Schule Olten bereit, ihre Räumlichkeiten der Notschlafstelle zur Verfügung zu stellen. Wegen Einwänden des Vermieters kommt das Projekt nun zu Fall.

Die Kung Fu-Schule Olten hat ihr Angebot, ab Anfang/Mitte November als Anbieter einer Notschlafstelle in den Klubräumlichkeiten am Wilerweg 28 aufzutreten, zurückgezogen. Die Auflagen des Besitzers hätten das Angebot als nicht realisierbar erscheinen lassen, so Klubsprecher Admir Jukupovic auf Nachfrage dieser Zeitung.

Der Vermieter argumentiert, das Gebäude sei nicht für Wohnzwecke geeignet und werde auch nicht als solches vermietet. Zudem seien die spärlichen sanitarischen Einrichtungen ungenügend, sodass umfangreiche Massnahmen samt Bewilligungsverfahren und Umbauten nötig wären.

Jukupovic bedauert diesen Entscheid zwar, hat aber durchaus Verständnis für die Argumente des Eigentümers. Er gibt zu verstehen, von den vielen Reaktionen aus der Bevölkerung völlig überrascht worden zu sein. Nun aber müsse er sagen: «Vielleicht haben wir im Verein etwas überschnell reagiert und das Angebot darum unüberlegt publik gemacht.» (hub)

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