Olten
Viel Neues vor und hinter den Kulissen: Die Stadtbibliothek wird wiedereröffnet

Die letzte Etappe der Erneuerung ist abgeschlossen: Die Oltner Stadtbibliothek öffnet am Dienstag wieder.

Merken
Drucken
Teilen
Nun gibt es ein Selbstverbuchungssystem.

Nun gibt es ein Selbstverbuchungssystem.

zvg

Am Dienstag macht die Oltner Stadtbibliothek – nach einer Wiedereröffnung nach der Corona-Schliessung am 12. Mai und einer erneuten Schliessung Ende Mai für die letzte Etappe der Erneuerung – zum zweitenmal innert fünf Wochen wieder ihre Türen auf. In der Zwischenzeit ist einiges neu geworden am Traditionsstandort an der Hauptgasse, angefangen beim Eingang: Dort wurden die Türflügel der schweren Metalltüre durch Glas ersetzt, so dass sich die weiteren Neuerungen künftig bereits von draussen feststellen lassen.

«Im Parterre haben zwei neue, helle Möbel den Platz der vielkritisierten Holztheke eingenommen; frühere Arbeitsplätze wurden in die oberen Stockwerke verschoben», heisst es in einer Mitteilung der Stadtkanzlei. Vis-à-vis laden zwei Stationen zur ebenfalls neu eingerichteten Selbstverbuchung ein, welche für die Ausleihe der Medien eingeführt wurde.

Rund 60'000 Medien werden zu diesem Zweck sowohl in der Stadtbibliothek wie auch in der Jugendbibliothek in aufwändiger Kleinarbeit mit einem Chip ausgestattet; eine gemeinsame Suchmaske unter www.bibliotheken-olten.ch erlaubt nun Nachforschungen über die Kataloge beider Institutionen gleichzeitig. Dazu stehen in der Stadtbibliothek neu Abfragestationen im Untergeschoss, im Erdgeschoss und auch im 2. Stock zur Verfügung.

Leselounge und Aufenthaltsbereich

Zurück zu den Räumlichkeiten der Stadtbibliothek: Anstelle der DVD-Gestelle im Parterre, welche neu im Untergeschoss anzutreffen sind, wurde eine Leselounge eingerichtet, wo auch die Zeitschriften und Zeitungen, die im Gegenzug vom Unterschoss hinaufgezügelt wurden, eingesehen werden können.

Apropos Lounge: Auch im vorderen Bereich des schon vom Eingang her sichtbaren Zwischengeschosses wurde neu ein Aufenthaltsbereich mit bequemen Sitzgelegenheiten geschaffen; ein attraktives Ausstellungsmöbel präsentiert dort Neuheiten des Bibliotheksangebots.

Die Kosten der zusammen mit einer Begleitgruppe aus der Bevölkerung erarbeiteten Neuerungen belaufen sich auf rund 30'000 Franken für die Möbel und rund 15’000 Franken für die transparente Glastüre; hinzu kommen rund 80’000 Franken für die Einführung der Selbstverbuchung. Die neuen Möbel wie auch die Einrichtungen zur Selbstverbuchung können auch an einem anderen Standort verwendet werden – dies im Hinblick auf die Möglichkeit, die Stadtbibliothek und die Jugendbibliothek im heutigen Hübelischulhaus nach dessen Freiwerden zusammenzuführen. In einem weiteren Schritt werden nach ersten Erfahrungen mit der Selbstverbuchung und deren Auswirkungen die heutigen Öffnungszeiten der Stadtbibliothek überprüft. (sko)