Olten
Über zehntausend Franken kommen beim Chlausenschwimmen zusammen

Am Samstag fand in Olten der 2. St.-Niklaus-Schwumm statt. Über 100 kälteresistente Wasserfreaks riskierten den «Schwumm» in der Aare.

Remo Fröhlicher
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Am Chlausenschwimmen darf der Chlaus nicht fehlen
45 Bilder
Besammlung zum Chlausenschwimmen 2017
Sie sind guter Dinge
In Reih und Glied zum Startpunkt
Auch Martin Wey muss sich vorkühlen lassen
Der Stadtpräsident im Wasser
Die Badmäntel gehen zurück an den Start. Am Rand wird aufgepasst, falls jemand in Nöte gerät
Am Ende der Strecke warten schon Tücher zum Abtrocknen
Martin Wey hats geschafft
So wie er auch viele andere
Martin Wey gibt nach dem Schwumm TeleM1 ein Interview
Viele (warm eingepackte) Zuschauer verfolgten den Schwumm
Aufwärmen in den Hotpots
2. St.-Niklaus-Schwumm in Olten
Schön heiss muss es sein

Am Chlausenschwimmen darf der Chlaus nicht fehlen

Remo Fröhlicher

Die Aare war immerhin mit einer Wassertemperatur von 7.9°C deutlich wärmer als die eisige Lufttemperatur, Windchill der zügigen Bise nicht miteingerechnet.

So gesehen und mit einer roten Chlausenmütze ausserhalb des nassen Elements an den Ohren gut geschützt, konnte die mutige Aktion den Schwimmerinnen und Schwimmern nichts anhaben. Jederzeit gut gesichert war der Event durch die aufmerksame Wasserpolizei und den erschienenen Samichlaus, der den Schwimmenden viel Entschlossenheit zusprach.

Kaum am Ziel in flauschige Bademäntel eingehüllt, eilten die unentwegten Wasserratten unter Jubelrufen der Zuschauer zum Hot Tub, wo sie sich im holzigen Badefass wohltuend aufwärmen konnten. Und wem das Wasser im Fass zu wenig warm war, half dabei noch mit einem Bierchen nach.

Organisiert vom Yachtclub Olten bewegten sich die gesponserten Teilnehmer für einen guten Zweck. Über zehntausend Franken kamen so für Unicef und ShelterBox zusammen. Und der Yachtclub benutzte die Gelegenheit gleich noch um für eine Stadtsauna Unterschriften zu sammeln.