Die 31 Stimmberechtigten an der Gemeindeversammlung in Rickenbach stimmten am Montagabend allen Anträgen des Gemeinderats zu: Gutgeheissen wurde unter anderem eine Pensenerhöhung für die Schulleitung an der Primarschule von 30 auf 50 Prozent. Dies wegen der stark gewachsenen Schülerzahl und höheren Anforderungen des Kantons. Angepasst werden soll das Pensum bei der Anstellung eines neuen Schulleiters, spätestens aber aufs Schuljahr 2019/20. Ein Placet des Souveräns gabs auch für den höheren Wassertarif von 15 Rappen auf Fr. 2.15 pro Kubikmeter. Ebenfalls aufgelöst wurde der Dienstleistungsbetrieb Hägendorf-Rickenbach.

Das Budget 2019 sieht bei Gesamtausgaben von rund 6 Millionen Franken ein Defizit von knapp 400'000 Franken vor. Das Minus erklärt sich der Gemeinderat durch den hohen Beitrag von 603'000 Franken in den kantonalen Finanzausgleich bei gleichzeitigem akutem Rückgang der Steuereinnahmen bei den juristischen Personen. Durch den aktuellen Rückgang der Steuerkraft wird in den kommenden Jahren der Beitrag in den Finanzausgleich wieder sinken. Trotz des Defizits wollte der Gemeinderat daher den aktuellen Steuerfuss von 95 Prozent bei den natürlichen und juristischen Personen nicht erhöhen. Der budgetierte Verlust soll mit dem Eigenkapital von 3,1 Millionen Franken beglichen werden. Diesem Antrag stimmte auch die Gemeindeversammlung zu.