Aare
Teilnehmerrekord beim 4. Oltner Niklausschwimmen – Stefan Nünlist war an vorderster Front

Bei nur 3 Grad Lufttemperatur fand am Sonntag das Nikolausschwimmen in der Aare statt. Trotz der Kälte verzeichnete der Anlass einen Teilnehmerrekord. Unter den Hartgesottenen befand sich auch der gescheiterte Ständeratskandidat Stefan Nünlist.

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Die Chläuse gehen in das kalte Wasser
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Die Schwimmer werden mit einem Handtuch erwartet.
Es scheint ganz warm zu sein.
Die Schwimmer nehmen es gemütlich.
Zufriedene Gesichter im Wasser
Rettungsschwimmer sind allzeit bereit.
Die Handtücher werden ans Ziel gebracht.
Nach dem kalten Wasser schlüpfen sie in die Badmäntel.
Nach dem kalten Wasser können sich die Chläuse im Hotpot aufwärmen.
Geniessen, heisst es im Hotpot.
Hier ist es angenehm war.
Eine Gugge spielt am Anlass.
Auch Samichlaus und Schmutzli fehlen nicht.

Die Chläuse gehen in das kalte Wasser

Remo Fröhlicher

Auf die kalte Dusche folgt der Sprung ins kalte Wasser: Mehr als 200 Chläuse – Jung und Alt – sprangen am Niklausschwimmen vergangenen Sonntag in die 9 Grad kalte Aare, wie die Tele M1 berichtete. Das sei ein Rekord in der 4-jährigen Geschichte der jungen Tradition in Olten.

Unter den Teilnehmern war auch der Organisator der kalten Bescherung und diesjährige Oltner Ständeratskandidat Stefan Nünlist. Der Präsident der FDP Solothurn eröffnete als Erster das 4. Niklausschwimmen. Auf die Frage, ob er nach seiner Wahlniederlage eine Abkühlung gebraucht habe, lacht der Politiker. «Das ist völlig aus dem Zusammenhang gerissen.»

Anschliessend durften es sich alle Chläuse in einem wohlverdienten heissen Sprudelbad gut gehen lassen. «Es hat sich gelohnt», sagt eine ältere Teilnehmerin. «Ich bin froh, mitgemacht zu haben.» Gemeinsam mit den anderen Chläusen, darunter der amtierende Obernaar Philipp Müller, genoss auch Nünlist die heitere Stimmung bei einem Bier. (gue)