Vielfältige Streaming-Angebote, Videos in HD-Qualität und neue Cloud-Dienste sind nur wenige Beispiele dafür, weshalb Privatkunden und Unternehmen immer mehr Daten mit noch höheren Bandbreiten benötigen. Swisscom baut deshalb ihr Festnetz laufend aus: in der Stadt Olten mit der Glasfasertechnologie FTTS, bei der Glasfasern bis auf rund 200 Meter zu den Gebäuden gezogen werden, wie die Telekommunikationsfirma und die Stadt Olten in einer gemeinsamen Medienmitteilung vermelden.

Grössere Liegenschaften werden mit der Technologie FTTB bis ins Gebäude mit Glasfaserkabel erschlossen. Für die restliche Strecke bis in die Wohnungen und Geschäfte kommt das bestehende Kupferkabel zum Einsatz.

Diese Glasfasertechnologien ermöglichen ultraschnelles Internet mit bis zu einer Datenübertragungsrate von 500 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) – genug Leistung, um zum Beispiel 100 Netflix-Filme gleichzeitig zu schauen. Damit können künftig Daten blitzschnell übers Internet übertragen werden und die Anschlüsse sind auch für zukünftige Anforderungen bestens gerüstet.

Informiert über den Ausbaustand

Auf www.swisscom.ch/checker können Einwohnerinnen und Einwohner ihre Telefonnummer oder Adresse eingeben und prüfen, welche Leistungen und Produkte an ihrem Standort verfügbar sind. Ebenfalls können sie sich für die automatische Benachrichtigung für ihren Standort eintragen. Swisscom wird sie dann informieren, sobald an ihrer Wohnadresse neue Informationen zum Ausbau vorliegen.

Es gibt Mini-Quartierverteiler

Der Netzausbau in Olten wird durch die Cablex AG, den Netzbaupartner von Swisscom AG, im Mandat des Generalunternehmers ausgeführt. Zuerst werden Werklöcher aufgegraben und umgebaut, damit die Glasfaserkabel für die künftige Breitbandverbindung eingezogen werden können. Zudem werden Mini-Quartierverteiler in den Schächten verbaut, die via Glasfaser mit der Zentrale verbunden werden. Swisscom ist bestrebt, die Emissionen für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten, und wird die Sicherheit der Fussgänger auf den Gehwegen gewährleisten.

Voraussichtlich ab September 2017 werden die ersten Einwohner von ultraschnellem Internet profitieren können. In der ersten Phase werden die Anschlüsse auf der rechten Aareseite angeschlossen. In der zweiten Phase ab Anfang 2018 folgen die Anschlüsse auf der linken Aareseite. Ende 2018 soll der Glasfaserausbau für rund 10 700 Wohnungen und Geschäfte abgeschlossen sein. (mgt/otr)